Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Aktuelles Wohnheimsflugblatt

28. Februar 2006, 08:15 in Materialien

Liebe Kommilitonen und Kommilitoninnen,

Wir bleiben im Rektorat!

Unsere bisherigen Erfolge:

  • Wir informieren mit unserem Infotisch, verschiedenen Flyern und unserer Homepage Bielefelds StudentInnen und DozentInnen.
  • Gegen den anfänglichen Willen des Rektorats haben wir ein offenes Forum zu Studiengebühren auf der Homepage unserer Universität durchgesetzt. Benutzt es rege, und tut dort eure Meinung kund.
  • Wir vernetzen uns mit anderen Universitäten in ganz Deutschland. Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit mit Münster, Paderborn und Dortmund. In Münster werden keine Studiengebühren eingeführt, in Paderborn war das Rektorat ebenfalls besetzt, und in Dortmund wurde die Entscheidung vertagt.
  • Seit dem 1.2. sind wir hier, und nun auch die längste Rektoratsbesetzung Deutschlands.
  • Durch unsere bisherige Präsenz und Arbeit erzeugen wir großes überregionales Echo in der Presse. So erschienen Artikel und Interviews u.a. in der Süddeutschen, der taz, der Zeit, dem WDR, dem Hessischen Rundfunk, EinsLive, der lokalen Presse und und und.

Wir leben, arbeiten, schlafen, feiern und unterhalten uns hier. Es bildete sich hier ein offenes, vielseitiges “Protestcamp”.
Mittags ist hier eine ruhige arbeitsame Atmosphäre, dann finden sich hier die Arbeitsgruppen zusammen, andere lernen auf Klausuren oder schreiben Hausarbeiten.
Um 18 Uhr findet hier das Plenum statt, bei dem Neuigkeiten ausgetauscht und Entschlüsse gefällt werden. Auch kannst Du hier Kontakt zu den Arbeitsgruppen finden.
Abends sitzen wir gemütlich beisammen, quatschen, es gibt Konzerte oder es wird gekocht.
Du bist herzlich eingeladen, Dich über den Stand der Dinge zu informieren, einfach nur vorbeizukommen, hier zu lernen oder Dich miteinzubringen.

Was gibt es hier zu tun?

  • Es werden Aktionen geplant.
  • Es wird diskutiert und debattiert.
  • Es werden Texte und Emails verfasst.
  • Es werden Flugblätter gedruckt und Plakate gemalt.
  • Es wird Kontakt zur Presse gehalten und Interviews gegeben.
  • Es wird sich um das Alltägliche gekümmert wie aufräumen, kochen, abwaschen…
  • Es wird… alles mögliche gemacht…

... komm einfach vorbei, informier Dich und mach mit…

Internetseiten:

  1. “Wir leben, arbeiten, schlafen, feiern und unterhalten uns hier”
    ...
    Ist es im Rektorat auch schon zum GV unter den BesetzerInnen gekommen ?


    — Ulday    28 Februar 2006, 10:11    #
  2. Hi ihrs,
    kleine Korrektur:

    nicht
    > Chronik der Besetzung in Bielefeld.

    sondern
    > Chronik der Entscheidungsfindung in Bezug auf Studiengebühren in Bielefeld

    Liebe Grüße,
    Euer bildung4all-Team


    Team bildung4all    28 Februar 2006, 10:29    #
  3. Wohnheimflugblatt? Ist das Verteilen von Flugbättern in den Wohnheimen nicht verboten?


    — Frank    28 Februar 2006, 11:39    #
  4. Oh, ein Provoposting.

    Das Auflehnen gegen die institutionalisierte, durch den Staat ausgetragene und durch Gesetze scheinbar legitimierte Gewalt, also “legale Gewalt”, kann nicht legal sein.

    Soziale Kämpfe mit einer emanzipatorischen Perspektive waren noch nie legal. Siehe jüngst Venezuela.

    Uns was aus den Grünen geworden ist, ist ja bekannt.

    Zurück zu unserem Fall.
    Wenn jemand an seinen Biefkasten klebt, dass er/sie keine Reklame o.ä. empfangen will: ok. Aber welche antidemokratischen, autoritären Strukturen haben hier wohl beschlossen? Bewohner_Innen/Student_Innen waren gewiss nicht beteiligt.

    Bildet euch, bildet Andere, bildet Banden!
    Organisiert die außerparlamentarische Opposition!
    Für eine soziale Perspektive!


    — Salmek    28 Februar 2006, 12:02    #
  5. Wenn man das so sieht, stellt sich natürlich auch die Frage nach dem bewaffneten Kampf. Habt ihr schon entsprechende Vorbereitungen getroffen?


    — Frank    28 Februar 2006, 16:20    #
  6. auch den kann man in letzter konsequenz nicht ausschließen, wenn er auch zur zeit nicht zur disposition steht, und auch nicht stehen sollte.

    aber in zeiten, wo es keine legalen politischen alternativen gibt, die diese bezeichnung verdienen würden, ist nichts dringlicher, als eine außerparlamentarische opposition. nur sind die meisten menschen leider viel zu angepasst und obrigkeitshörig, um über solche notwendigkeiten nachzudenken, oder sich gar an ihnen zu beteiligen.

    by the way… warum nur habt ihr die junge welt in dem flyer nicht erwähnt, die ziemlich als einzige zeitung regelmäßig und vor allem regelmäßig POSITIV über uns berichtet hat????


    — ?    28 Februar 2006, 23:48    #
  7. “Positive Berichte”? Wie soll man denn darüber POSITIV berichten? Wie nett ihr es euch da oben gemacht habt, alles verwüstet und am Ende die Hälfte fehlt oder wie die Farbbomben an der Wand aussehen oder wie die Buttersäure sich so gemacht hat???? Das ist doch alles ein großer Witz. Ihr kämpft für etwas Gutes mit echt scheiß Mittel und wollt auch noch das man euch lobbt?! Sex, Drogs und Rock´n Roll


    — Tanja    1 März 2006, 00:05    #
  8. lobbt? ich galube eher, dass da wer mobbt. sone pauschalisierungsgeschichten waren doch eigentlich schon übern berch oder nicht?


    — didi    1 März 2006, 01:05    #

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