Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

JungdemokratInnen/Junge Linke NRW verurteilen die Räumung des Rektorats

6. März 2006, 13:32 in Solidaritaet

JungdemokratInnen/Junge Linke NRW verurteilen eskalatives und “unsoziales” Vorgehen des Rektors Dieter Timmermann der Universität Bielefeld

JungdemokratInnen/Junge Linke NRW verurteilen die gewaltsame Räumung,des besetzten Rekrorats durch private Sicherheitskräfte und die uneinsichtige Haltung des Rektors Timmermann. Weiterhin unterstützen JD/JL NRW die Forderung der Protestierenden nach einem Rücktritt des Rektors und einer Rücknahme der Entscheidung des Senats der Uni Bielefeld für Studiengebühren. Weiterhin ist es unhaltbar und gravierend undemokratisch, dass 252 ProfessorInnen zwölf Sitze im Senat innehaben, demgegenüber aber 17.500 Studierende nur vier Sitze.
“Persönlich kann ich nicht nachvollziehen, welcher Teufel Rektor Timmermann geritten hat, ein partielles Hausverbot, beschränkt auf das Rektorat, auszusprechen”, so der Landesvorstandssprecher der JD/JL NRW Sven Krause. “Mit diesem Schritt hat er sich nun vollends disqualifiziert. Deshalb fordern wir seinen Rücktritt und hoffen, dass das Vorgehen der BesetzerInnen ein Ansporn für andere Studierende sein wird, genauso zu handeln und sich nicht einschüchtern zu lassen.”
“Studiengebühren sind im hohen Maße unsozial und verstärken die ohnehin schon krasse soziale Ungleicheit der Gesellschaft nur noch mehr; unsere Solidarität gehört den BesetzerInnen”, so der Kreisverbandsvorsitzende Torsten Schulte der JungdemokratInnen/Junge Linke Bielefeld.
JungdemokratInnen/Junge Linke NRW verurteilen Studiengebühren aufs Schärfste. Wir glauben nicht daran, dass es durch die Einführung von Studiengebühren zu einer Qualtiätssteigerung der Lehre und der Ausstattung von Hochschulen kommen wird. Bildung darf nicht als Ware gehandelt werden. Sie muss für alle Menschen gleichermaßen frei und ohne Beschränkungen zugänglich sein und darf sich nicht an kapitalistischer Verwertbarkeit orientieren. Weiterhin müssen das Hochschulsystem dringend grundlegend demokratisiert und die Partizipation aller Beteiligten gewährleistet werden.
Weitere Informationen unter www.jungdemokratinnen.de und www.besetzung.kollima.de

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