Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Klassisches Konzert für das Protest-Camp

9. März 2006, 11:30 in Solidaritaet

Am Donnerstag, den 09.03.2006, um 13.45 Uhr wird die Bielefelder Gruppe LEBENSLAUTE für uns in der Uni-Halle aufspielen. Uns erwartet eine gute halbe Stunde kämpferisch-klassischer Musik von Menschen, die sich vielseitig für die Grund- und Menschenrechte engagieren. Es wäre klasse, wenn ihr zahlreich dabei seid.

Lebenslaute

  1. Gute Gruppe :)
    kann man wirklich nur empfehelen. Und nicht die Veranstaltung am Samstag vergessen :)


    — Someone    9 März 2006, 00:38    #
  2. Sag mal, habt ihr sie eigentlich noch alle? Es stinkt mitlerweile schon wenn man am Haupteingang nur die Tür aufmacht und jetzt beschallt ihr auch noch die ganze Unihalle mit diesem nervigen Gedudel, als ob eure schlecht gestimmten Gitarren nicht schon schlimm genug wären? Euch ist wirklich nicht mehr zu helfen. Habt ihr eigentlich den ganzen Tag nichts anderes zu tun als euch den Kopf mit so einem Mist vollzudröhnen und zu stören. Wenn ich mit 1000 Euro Studiengebühren vor Leuten wie euch endlich meine Ruhe hätte, dann würde ich die sogar monatlich zahlen.


    — Gebühreneintreiber    9 März 2006, 14:01    #
  3. was ist denn los mit euch?
    gehen euch die durchhalteparolen aus?
    geht es endlich dem ende entgegen?
    vorschlag: protestiert gegen die inflation oder walfang oder vogelgrippe

    hahahahahahahahaha


    — nikolai    9 März 2006, 14:29    #
  4. @4@5
    stimmt, ab und zu stinkt es ganz schön im Eingangsbereich. Das hat aber nichts mit dem Camp zu tun, sondern mit der schlechten Belüftungsanlage der Uni. Es stinkt nämlich häufiger(auch nach arschkriechenden Juristen und BWLern). Ich finde die Aktion zugegebenermaßen auch nicht toll, aber aus anderen Gründen als ihr Schleimbolzen. Engagement für andere ist euch wahrscheinlich ein Graus. Geht nach Hause und laßt Euch von Mami mal ein ordentliches Butterbrot schmieren.


    — ludwig14    9 März 2006, 15:39    #
  5. Das waren harte Worte vom Gebühreneintreiber, aber etwas wahres ist da schon dran:
    Es stinkt wirklich, wenn man in die Unihalle reinkommt.
    Nun gut, das ist ja relativ normal, da Menschen nunmal stinken.Vorallem, wenn sie Tagelang (vermutlich ungeduscht) in einem Zelt ausharren. Aber dennoch zeigt das deutlich, dass ihr aufpassen müsst, dass ihr nicht zuviel nervt, indem ihr zu penetrant werdet.
    @ludwig
    Was soll denn der Spruch mit den arschkriechenden Juristen und BWLern.
    Spricht da wohl der Neid aus dir? Weil die mit ihrer Methode Erfolg haben und du mit deiner nicht? Bist du neidisch, weil die Arschkriecher in ihrem Leben etwas erreichen werden und du nicht?
    Es ist hier im Westen verpönt, sich selber anderen unterzustellen. Sofort wird man zum “Arschkriecher”. Doch warum eigentlich?
    Wegen Neidern wie du es einer bist!
    Eigentlich aber ist die Fähigkeit, seine eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen und sich den Befehlen eines Anderen untergeben zu können eher lobenswert: Solange man dabei seinen eigenen Verstand nicht ausschaltet.


    — /me    9 März 2006, 15:55    #
  6. also wirklich! es sind doch auch gerade semesterferien. die leute in den unihalle haben gerade einen monat im rektorat verbracht. da darf man auch mal kurz auf “sparflamme” stellen! wenn die uni erst wieder richtig anfängt, werden auch die aktionen wieder richtig anfangen. (spätestens). jetzt gerade gilt es die stellung zu halten. und ehrlich, ich hätte nicht gedacht das ihr das überhaupt schaft. super. von mir 10 punkte!

    lasst euch hier nicht den mut nehmen. die meisten kommentare sind ohne hin kaum ernst zu nehmen.

    ein bischen mehr inhaltliche arbeit würde nicht schaden. aber das betrifft nicht nur die leute die gerade in der unihalle die stellung halten sonder vielmehr alle. besonders die nörgler, beleidiger und mekerer! (also mich auch, ok.)

    wenn es in der unihalle echt stinkt, kocht doch einfach wo anders? oder garnicht?brote stinken nicht und in der mensa ists nicht viel teurer als n teller nudeln mit soße vom aldi. fragt doch mal den asta ;-)

    cu. sammy.


    — sammy    9 März 2006, 16:05    #
  7. Es stimmt es riecht manches Mal in der Uni Halle nach Erbrochenem, aber das war vor der Besetzung auch schon so und hat nichts mit den außerordentlich engagierten Kommilitonen zu tun. Jeder der dermaßen argumentiert (wie oben zu lesen) und sich auf ein solches Niveau begibt zahlt höchstwahrscheinlich: 1. sein Studium nicht selbst und sollte
    2. ersteinmal Bücher wie bsp. “Über den Umgang mit Menschen” von Knigge lesen, um zu lernen wie man Anstand und Menschenwürde wahrt.

    Solidarische Grüße!


    — brebber    9 März 2006, 17:03    #
  8. Ich möchte hier mal auf den folgenden Foren-Thread verweisen, der sich ebenfalls mit diesem Thema auseinandersetzt:
    http://campus.fh-bielefeld.de/beitrag_4496.html#4496


    — ska    9 März 2006, 17:11    #
  9. interessant http://de.indymedia.org/2006/03/140929.shtml


    — p    9 März 2006, 17:25    #
  10. Mal eine Antwort zum solidarisch grüßenden Herrn brebber:
    Vielleicht bin ich ja auch einer der Studenten, die nicht von Mami und Papi das Geld in den A…. gesteckt bekommen, sondern arbeiten gehen. Und das sogar neben dem Studium. Mir ist das möglich, da ich: 1.: Meine Zeit zwischen Uni, Arbeit und Freizeit vernünftig einteilen kann und ich 2.: Bei verschiedenen Arbeitgebern auch eine Chance habe eingestellt zu werden, da ich in meinem Lebenslauf weder eine Strafanzeige wegen Hausbesetzung noch wegen Drogendelikte habe. Außerdem kann ich mich ordentlich Kleiden, habe einen wenig bis kaum provozierenden, oder ausfallenden Haarschnitt oder Bartwuchs und kann auch mit den Umgangsformen ganz vernünftig hantieren (Stichwort Knigge). Mit meinem Anstand und meiner Menschenwürde scheint es also für diese Gesellschaft zu reichen. Wie siehts denn bei Ihnen so aus Herr breber? Auch schon mal Erfolg im Leben gehabt, oder stolz darauf ein ewiger Revolutzer zu sein?


    — Gebühreneintreiber    9 März 2006, 18:00    #
  11. Ich bin z.b ein ewiger revolutzer mit Job und bart und dreads, oh ja es gibt menschen die sind nicht so untolerant wie du und machen Qualifikation nicht an aussehen und Familienstand fest.Ja ich arbeite für mein geld, und bekomme nichts in den A… gesteckt! Was aber nicht heist das ich mir Studiengebühren leisten kann. wenn du mal im protestcamp vorbeigekommen werst und dich da mit den leuten auseinadergesetzt hättest dann hättest du schon gemerkt das die Leute sich auch ordentlich kleiden und nicht alle lange bärte haben.

    Wenn hier wirklich jemand meint Friedlichen Protest/streik kriminalisieren zu müssen, der sollte sich mal mit den Grundrechten in unserer gesellschaft auseinander setzt. Mit solchen leuten wie dir “Gebühreneintreiber” ist vor ca.50Jahren ein herr Hitler an die macht gekommen, mit Kräften die sich wirklich mit dem ausseinander setzten was in ihrer umgebung geschied ist das nicht/schwer möglich.Können wir jetzt bitte wieder zu den Argumenten kommen und uns mit dem Thema selber ausseinander setzt?
    — Basti    9 März 2006, 18:32    #
  12. Oha… ein Nazivergleich soll uns also wieder auf eine sachliche Diskussion zurückbringen. Na dann mal ab, Basti Fantasti…
    Aber vorher noch mal den Duden in seinen sämtlichen Ausgaben lesen, sonst versteht ja keiner was du schreibst, vaschtehste?
    Also mach mal schön weiter in deinem Friedenscamp, du toleranter Mahner der Gesellschaft…


    — Gebühreneintreiber    9 März 2006, 18:47    #
  13. hocke zufällig gerade in münster, und habe seit 18:00 Uhr feierabend von der arbeit, davor von 8- 15 Uhr schule! und bitte so wichtig ist rechtschreibtung etc. hier echt nicht! und jetzt wirklich schluss damit! komm doch einfach am samstag im protestcamp vorbei dann können wir uns mal unterhalten. auf jeden besser als sich so im internet anzuzoffen


    — basti    9 März 2006, 18:53    #
  14. Mir tun Menschen leid die sich durch Komformität mit gesellschaftlichen Normen definieren müssen weil ihnen die Utopien fehlen.
    In diesen Sinne ununiformiert euch:)


    — q    9 März 2006, 19:46    #
  15. Mir tun Menschen leid die sich durch Komformität mit subkulturellen Normen definieren müssen, weil sie mit der Alltagsrealität nicht klarkommen.
    In diesen Sinne ununiformiert euch:)


    — Philipp    9 März 2006, 20:17    #
  16. Muss noch was nachtragen. Also zu dem nazivergleich: wolte dich nicht mit einem Nazi vergleichen aber ich denke das wir alle der Gemeinschaft gegenüber eine gewisse verantwortung haben. Und genau dazu habe ich gerade noch ein schönes Zitat gefunden: Roman Herzog hat einmal gesagt,>Man ist nicht nur verantwortlich für das ,was man tun, sondern auch für das was man geschehen lässt.< Ich kann allen echt nur anbieten sich wirklich mal mit dem Thema auseiander zu setzt und auch mal im Protestcamp vorbeizukommen, ich fürde mich freuen wenn der Herr Gebühreneintreiber am samstag mal vorbeikommen würde da bin ich dann auch da.
    Jetzt noch eben was zu demokratie und Staat: >In der Demokratie übernehmen die Bürgerinnen und Bürger die Verwaltung der Gemeinschaftsaufgaben selbst. Dafür schaffen sie Rathäuser, Behörden, Ministerien, all das, was man den Staat nennt. Der Staat wird der Gemeinschaft nicht von oben aufgestülpt, er steht also nicht über den Bürgern, sondern umgekehrt: Die Bürger sind die Herren des Staates. Und wenn den Bürgern der Zustand des Staates nicht gefällt, dann sollten sie für eine Verbesserung sorgen. So lautet die Pflicht eines jeden.< Ulrich Wickert “Ihr seit die Macht”


    — basti    9 März 2006, 20:20    #
  17. Also ich trage keine schwarzen Kapuzenpullover wenn du darauf hinauswillst.


    — q    9 März 2006, 20:21    #
  18. @q: ja.


    — brebber    9 März 2006, 20:36    #
  19. @q: Ich stimme dir zu, es ist leichter nicht über die Probleme anderer nachzudenken. Bleibe schön angepaßt und schwimme immer mit dem Strom und du wirst es wahrscheinlich sehr weit bringen…

    oder?


    — brebber    9 März 2006, 20:45    #
  20. Ja diese so Leute wie der Gebühreneintreiber werden es weit bringen … oder wir gewinnen;)


    — q    9 März 2006, 20:51    #
  21. [ [ [ Nazi-Eintrag gelöscht mod. t. ] ] ]
    — peter    9 März 2006, 20:58    #
  22. [Bundesliga-Tabelle gelöscht ;] mod.t.
    — nikolai    9 März 2006, 23:02    #
  23. @q: Für jede weitere Diskussion automatisch disqualifiziert.


    — brebber    9 März 2006, 23:20    #
  24. Wenn das von dieser, unserer Gesellschaft respektiert und belohnt werden würde, was du hier so heroisch hervorhebst, hätten alle Mütter ein sehr viel angenehmeres und leichteres Leben! “Eigentlich aber ist die Fähigkeit, seine eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen und sich den Befehlen eines Anderen untergeben zu können eher lobenswert: Solange man dabei seinen eigenen Verstand nicht ausschaltet.” (von:— /me Do Mär 9, 15:55 #) (Wenn mensch Befehle auch als Bedürfnisse zuläßt)


    Synapsensalat    10 März 2006, 02:20    #
  25. @Synapsensalat
    Was möchtest du mit deinem Kommentar zum Ausdruck bringen/ hast du auch eine eigene Konklusion für die du argumentieren willst?
    Alles was du getan hast, war mein Argument aufzugreifen und eine Konsequenz daraus zu ziehen, die in unserer Gesellschaft nicht erfüllt ist. Damit glaubst du einen Widerspruch aufgedeckt und mich widerlegt zu haben.
    Zunächst einmal ist der Schluss richtig, dass die Mütter ein leichteres Leben hätten, wenn die Tugenden der Bescheidenheit und Zurückstellung des eigenen Selbst, mehr Bedeutung in der Erziehung und im Alltag unserer Gesellschaft hätten.
    Dass das in unserer Gesellschaft nicht so ist, ist aber keine Widerlegung des Guten dieser Tugenden, sondern vielmehr der Beweis der Verfehltheit der Gesellschaft.
    Wir werden permanent mit marktschreierischer Manier zur „Individualität“ aufgerufen, meistens aber verwechseln wir diese mit Eigensinn und Egoismus. Es steht nicht im Widerspruch, sich einer Autorität zu fügen und dennoch ein „Individuum“ zu sein, jedoch steht es im Widerspruch, sich zu fügen und eigensinnig oder gar egoistisch zu sein.
    Doch kein Egoist ist auch ein „Freigeist“: Denn zum dazu fehlt ihm die nötige „Freiheit“.
    Sich nicht fügen zu können ist ein zwanghaftes Verhalten; es ist das eigene Ego, dass mensch davon abhält das zu tun, was am vernünftigsten wäre: sich selbst nicht auf ein Podest zu stellen; sich selbst nicht zu erheben, sondern das Unvermeidbare zu akzeptieren und sich in das Größere einzufügen.


    — /me    10 März 2006, 11:45    #
  26. So Leute, ich verstehe hier etwas nicht so ganz:
    Q hat geschrieben:
    “Mir tun Menschen leid die sich durch Ko[n]formität mit gesellschaftlichen Normen definieren müssen weil ihnen die Utopien fehlen.
    In diesen Sinne ununiformiert euch:)“

    Worauf breber antwortet:
    „@q: Ich stimme dir zu, es ist leichter nicht über die Probleme anderer nachzudenken. Bleibe schön angepaßt und schwimme immer mit dem Strom und du wirst es wahrscheinlich sehr weit bringen…[…]“

    Nachdem ich im Duden unter Konformität naschlug, fand ich folgendes: (a) Übereinstimmung mit der Einstellung anderer. (b) das Gleichgerichtetsein des Verhaltens einer Person mit dem einer Gruppe als Ergebnis der Sozialisation.

    Nun kann ich diesen Beitrag nur so hingehend verstehen, dass q sagen wollte; es sei nicht gut sich einer Gesellschaft anzupassen, da dies nur aus Mangel an „Utopien“ (ich denke er meint hier Phantasie) geschehe.

    Brebber wird das wohl wegen, des ironischen Beisatzes „uniformiert euch“ (dann war das „un-„ davor ein Schreibfehler!) falsch verstanden haben oder q hat sich falsch ausgedrückt (und meinte mit Ko“m“formität wohl eher; Nonkonformität), – oder meine Interpretation ist falsch.

    Wenn meine Interpretation aber richtig ist, dann ist auch die Antwort von Philipp, sauber gekontert:
    „Mir tun Menschen leid die sich durch Ko[n]formität mit subkulturellen Normen definieren müssen, weil sie mit der Alltagsrealität nicht klarkommen.
    In diesen Sinne ununiformiert euch:)“

    Also, ich bitte um Klarheit.

    Ich weis, es ist für viele etwas Neues und Ungewohntes, sich klar und deutlich auszudrücken, weil dies zumeist vielmehr Worte erfordert.
    Aber fragt euch doch mal selber: Wollt ihr, dass der Leser raten muss was ihr sagen wollt? Wollt ihr das Risiko eingehen, falsch verstanden zu werden?


    — /me    10 März 2006, 16:30    #
  27. Konformisten bringen es selbst weit in dieser Gesellschaft. Doch die Gesellschaft selbst stagniert. Ich bin nicht neidisch auf diese Art Menschen. Ich empfinde diese Gesinnung als parasitär, weil sie sich auf Kosten anderer bereichern, ohne selbst innovativ zu sein. Es wird “munter” mit dem Strom geschwommen.


    — ludwig14    13 März 2006, 12:06    #

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.

zurück:
weiter:

 

Diese Seite ist aus der ehemaligen Rektorats-Besetzung hervorgegangen und hat keinen inhaltlichen Bezug zum Oberstufen-Kolleg oder der dortigen Schülerzeitung "Kollima".
Die Adresse "besetzung.kollima.de" ergibt sich aus rein technischen Gründen.