Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

JungdemokratInnen/Junge Linke NRW verurteilen die Räumung des Protest-Camps in der Universitätshalle Bielefeld

3. April 2006, 15:15 in Solidaritaet

JungdemokratInnen/Junge Linke NRW verurteilen die Räumung des Protest-Camps in der Universitätshalle Bielefeld durch private Sicherheitskräfte der Unternehmen Prodiac und Germania.

Landesvorstandssprecher Sven Krause. “Wir halten selbstverständlich weiterhin an unserer Forderung fest, dass Rektor Timmermann zurück treten muß, damit die Situation nicht weiter eskaliert und endlich Konsequenzen aus seinem gewalttätigen und undemokratischen Verhalten gezogen werden müssen.

Unsere Unterstützung gilt weiterhin uneingeschränkt den BesetzerInnen bzw. CamperInnen.“

“Undiskutabel ist das Verhalten von Rektors Timmermann, jedoch nicht überraschend,“ so der Kreisverbandsvorsitzende Torsten Schulte der JungdemokratInnen/Junge Linke Bielefeld. „Weiterhin möchte ich auf die Senatssitzung an der FH Bielefeld am 06.04.2006 um 14.00 Uhr in der FH-Verwaltung hinweisen (mehr Infos dazu über: www.asta.fh-bielefeld.de). Hier stehen u. a. die Verhandlungen über die Einführung von Studiengebühren auf den Plan.

Für die Studierenden der FH, die sich gegen die Einführung von Studiengebühren wehren wollen, wäre eine Teilnahme an der Senatssitzung ratsam.“

JungdemokratInnen/Junge Linke NRW verurteilen Studiengebühren aufs Schärfste. Wir glauben nicht daran, dass es durch die Einführung von Studiengebühren zu einer Qualitätssteigerung der Lehre und der Ausstattung von Hochschulen kommen wird. Bildung darf nicht als Ware gehandelt werden. Sie muss für alle Menschen gleichermaßen frei und ohne Beschränkungen zugänglich sein und darf sich nicht an kapitalistischer Verwertbarkeit orientieren. Weiterhin müssen das Hochschulsystem dringend grundlegend demokratisiert und die Partizipation aller Beteiligten gewährleistet werden.

  1. Hallo,
    ich möchte euch auf diesem Wege meine Slidarität für eure standhafte und mutige Protestaktion ausdrücken. Ich freue mich, dass die Studentenschaft der Uni Bielefeld die Solidaritätsfahne hoch erhoben hält für Studierende aus anderen Unis und für die Nachfolgegeneration. Nur so können weitere Sozialstandarts erhalten werden, die den Bürgern und auch den Studis frecherweise vor der Nase wegliquidiert werden! Weiter so, verliert nie den Mut. Ihr habt viele Sympathien auf eurer Seite… Ihr gibt mit euren Beispiel Hoffnung und Mut für alle, die noch nicht aufgehört haben solidarität zu üben und diese weiterzutragen. Denn wenn wir jetzt nicht damit beginnen, wann dann?


    — Krüger    3 April 2006, 20:10    #
  2. Vielen Dank auch von mir !
    Der Kampf geht weiter !
    Vielleicht finde ich heute die Zeit mal meinen Stundenplan zu machen…...
    Wir sind am Ball !


    — Ingmar    3 April 2006, 21:12    #

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