Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Landtag NRW beschließt Hochschulfreiheitsgesetz (HFG)

25. Oktober 2006, 16:30 in Presse-Mitteilungen

Nach Angaben des Protestkomitees Bochum verabschiedete der Landtag NRW mit den Stimmen der schwarz-gelben Regierung das sogenannte “Hochschulfreiheitsgesetz” (HFG), das ab 1.1.2007 in Kraft treten soll, während vor dem Landtag etwa 300 Studierende friedlich protestierten und am “Bannkreis” auf ein völlig überzogenes Polizeiaufgebot trafen.
Der Protest der Studierenden richtete sich vor allem gegen eine zunehmende Ökonomisierung hochschulischer Bildung sowie gegen einen massiven Arbeitsplatz- und Demokratieabbau an den Universitäten und Fachhochschulen in NRW.
Besonders die Einführung von Hochschulräten bedeutet, dass wir künftig Gremien ausgeliefert sein werden, die nicht unsere Interessen vertreten, sondern die des freien Marktes und der Landesregierung.
Leider stoßen selbst Anregungen der Hochschulen zur Nachbesserung auf taube Ohren bei der Landesregierung. Auch die Universität Bielefeld hatte Kritik geäußert.
Bleibt also nur zu hoffen, dass die Amtszeit von Rüttgers, Pinkwart & Co. bei der nächsten Landtagswahl nicht verlängert wird und das “Hochschulunfreiheitsgesetz” im Anschluss zu Fall gebracht wird.

  1. Warum immer diese unsinnigen Appelle zu einem Regierungswechsel???

    Studiengebühren sind in NRW von Rot-Grün eingeführt worden. Der Rest heisst Neoliberalismus und wird von allen relevanten Parteien vorbehaltlos getragen.

    Warum diese Wahlkampfverarsche also hier auch noch mitspielen?


    T.    26 Oktober 2006, 14:07    #
  2. Vielleicht will er ja einen Regierungswechsel in Richtung Linkspartei vorschlagen? ;-)

    Im Ernst: Dass die letzte Regierung nur bedingt “besser” war, heißt nicht dass man die momentan aktuelle nicht auch angreifen darf.


    Fabian    26 Oktober 2006, 15:12    #
  3. Finde nach wie vor, dass man zwischen Langzeitstudiengebühren und allgemeinen Studiengebühren trennen muss. Auch wenn die Symbolkraft ersterer nicht zu vernachlässigen ist. Die Debatte darüber ist jedoch meiner Ansicht nach verjährt. Es gilt, die aktuelle Situation anzufechten, wie Fabian richtig formuliert hat.


    — Jan Frederik    26 Oktober 2006, 22:18    #

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