Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Gegen Bildungs- und Sozialabbau - Gegen Studiengebühren im Besonderen

5. März 2007, 16:36 in bundesweit

Ein herzlicher Gruß an alle Aktiven von J.R. Bitte helft uns. Die UnterstützerInnenliste ist noch nicht lang genug.

Aufruf


Am 14. März 2007 soll im Senat der Universität Münster eine Entscheidung über die Einführung von Studiengebühren fallen. Immer wieder haben die Studierenden auf die sozialen und gesellschaftlichen Folgen von Studiengebühren hingewiesen. Sie haben Erfolge erzielt. Die Einführung von Studiengebühren in Münster konnte jedoch nicht vollständig gestoppt werden. Wir rufen alle Menschen Münsters und bundesweit dazu auf, sich am 14. März an einer gemeinsamen Demonstration zu beteiligen, die zeigt, dass es eine breite gesellschaftliche Ablehnung von Studiengebühren gibt.

Die Professorinnen und Professoren und alle Senatorinnen und Senatoren dürfen keinen Wortbruch begehen. Sie müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden. Sie müssen den Ergebnissen zahlreicher Gespräche und der Gebührenkommission folgen und Studiengebühren ablehnen. Wir rufen alle Mitglieder der Universität Münster auf, sich verstärkt um eine Verbesserung der Studiensituation zu bemühen, ohne dabei die Studierenden mehr zu belasten. Eine demokratische Hochschule kann dies leisten.

Eine Ablehnung von Studiengebühren an der drittgrößten Hochschule in Deutschland wäre ein Signal gegen die unsoziale Politik des Landes. Die Landesregierung versucht die Kosten für die Hochschulen auf die Studierenden abzuwälzen. Die Situation der Studierenden gestaltet sich dadurch immer prekärer. Schon jetzt arbeiten 70 Prozent der Studierenden neben dem Studium, eine Erhöhung des BAföG ist nicht in Sicht und die Kosten für das Studium steigend stetig. Von jedem Gehalt oder einer entsprechenden sozialen Leistung, sei es Rente, HartzIV oder BAföG muss man leben können.

Wir fordern eine ausreichende staatliche Finanzierung der Hochschulen und sämtlicher Bildungseinrichtungen des Landes. Wir fordern freie Kindertagesstätten, Lernmittelfreiheit, Ausbildungsplätze für Alle, Erhöhung der Ausbildungsförderung, ausreichende Weiterbildungsmaßnahmen und den freien Hochschulzugang. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten gibt es. Sie bedeuten insbesondere die Umverteilung des Reichtums der Vermögenden von oben nach unten.

Gemeinsam sind wir ein überzeugendes Argument gegen Studiengebühren.

Uni Münster – Eintritt frei.
www.asta.ms

14. März 2007
Beginn: 14 Uhr am Hauptbahnhof
Ende: 16 Uhr Schlossplatz

UnterzeichnerInnen:

AStA Uni Münster
Fachschaftenkonferenz (FK)
Münsteraner ASten Treffen (MAT)
Landes ASten Treffen (LAT)
Offene Uni Münster
Bezirksschülervertretung Münster
GEW Münster
Münster Solidarisch
LAG NW (Soziokulturelle Zentren)
Bündnis90/Grüne Münster
SPD Münster
Linke/PDS Münster
[‚solid] Münster
Ver.di Münster
Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS)
freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)
WASG Münster
Studentenwerk Münster
AStA Uni Mainz
attac campus
UNI-Gal
Juso-HSG
uFaFo
Gewerkschaftliche Hochschulgruppe Münster

  1. Wie jetzt? Ich denke, der Senat hat sich erst letzten Monat knapp gegen die Einführung von Studienbeiträgen ausgesprochen.
    Was soll das Theater denn wieder?


    — Jan Frederik    7 März 2007, 10:44    #
  2. erst informieren, dann klappe auf! ein bißchen nach unten scrollen hätte gereicht…
    http://besetzung.kollima.de/index.php?id=329#Kommentar
    in kürze: entscheidung wurde vertagt, sonst nix.


    Allwissende    7 März 2007, 14:16    #
  3. Wenn die Klappe auf, dann aber mit dem eigenen Namen zu der Aussage stehen…
    Bin dann mal gespannt, was die heutige Sitzung bringt.


    — Jan Frederik    14 März 2007, 14:28    #

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