Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Einstellung des Verfahrens angeboten

23. Oktober 2008, 22:07 in direkt-von-uns

Erster Verhandlungstag gegen Bielefelder Studenten verläuft erwartungsgemäß. Weiter geht’s am Dienstag, 04.11.2008 um 13.00 Uhr vor dem Amtsgericht Bielefeld.

In der erwarteten Lächerlichkeit und mit den erwarteten Zeugen-Lügen verlief der erste Verhandlungstag gegen einen Bielefelder Gebührengegner. (Hintergrund)

Da einige Zeugen verhindert waren, wurde nun ein zweiter Verhandlungstag angesetzt.

Am Ende des Tages bot die Staatsanwaltschaft dem Studenten eine Einstellung des Verfahrens “gegen Auflagen” an. Das lehnte der Angeklagte ab.

Erwähnenswert noch, dass sich in den Zuschauerreihen des viel zu kleinen Sitzungssaales etwa zehn Mitarbeiter der Türsteherfirma “Prodiac” breit gemacht hatten, diesmal in Anzügen und Krawatten uniformiert. Offenbar sollte selbst vor Gericht noch eine Drohkulisse gegen Studierende und die zahlreich anwesenden PressevertreterInnen aufgebaut werden.

Etwa 20 Studierende waren zur Solidarisierung mit dem angeklagten Studenten anwesend, darunter auch VertreterInnen des AStA der Uni Bielefeld.

Nicht thematisiert wurde bisher die auf reinem politischen Verfolgungswillen basierende, skandalöse Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft, die Rolle der Türsteherfirma “Prodiac” als Universitätspolizei gegen Studierende, sowie die Frage der Legitimität von Studiengebühren bzw. Protest dagegen.

Auf ein Neues am 4. November – Mit anschließender Freispruchfeier.

  1. 20 anwesende Studierende sind “solidarisch”
    10 anwesende Prodiac Mitarbeiter machen sich (“uniformiert”) breit.
    Finde nur ich das seltsam??


    — H.B    1 November 2008, 19:23    #
  2. scheint so, dass nur du das seltsam findest. dürfte u.a. daran liegen, dass du die gestalten nicht gesehen hast.


    — sandra    2 November 2008, 06:23    #
  3. Hm, ich war nicht beim Prozess, kann mir aber gut vorstellen, wie dieser Schlägertrupp da aufgetreten ist. “Seltsam” an der Sache wäre allenfalls, wenn ein Prozesszeuge (!) einer Solidarisierung bedürfen würde.


    — Ich    2 November 2008, 14:04    #
  4. naja… ich denke, ein so dreist lügender zeuge wie twele kann schon unterstützung brauchen. zudem war er ja weniger als privatmensch, sondern in seiner funktion da. und twele mag sich manchmal besonders hervor tun, ist aber nicht der einzige schläger bei prodiac. das sollten wir nicht vergessen. also schon möglich, dass die anderen affen ihn als stellvertreter in der sache begreifen. dazu kommt auch noch, dass im vorfeld thematisiert worden war, dass die damaligen brandstiftungen in der uni wahrscheinlich auf das konto eines ehemaligen prodiacmitarbeiters gehen. auch dieses thema dürfte ihnen nahe gehen. wie auch immer… eine horde prodiacaffen stellt immer die personifizierte gewalt dar, zum glück sieht es jeder…

    schauen wir, wie es am dienstag läuft. da kommt ja noch einiges :)


    — sandra    3 November 2008, 03:08    #
  5. ist ds wieder im selben sitzungssaal?


    — mensch    3 November 2008, 15:12    #
  6. Weiss jemand welche Polizeibeamte gegen den ehemaligen Prodiac-Mitarbeiter ermittelt haben und wieso lassen die sich vom Staatsschutz ihren Fall so leicht wegnehmen ?


    — lise    8 November 2008, 15:08    #
  7. weiß einer wie der zweite tag ausgegangen ist?


    — samson    14 November 2008, 11:32    #

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