Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Entfernung von Inhalten

14. Mai 2007, 14:46 in direkt-von-uns

Zur Information der Besucher dieser Seite soll hiermit auf eine erfolgte Löschung von Inhalten aufmerksam gemacht werden, die sich aus dem folgenden Brief des Rektorats entnehmen lässt.

Brief des Rektorats, Seite 1
Brief des Rektorats, Seite 2

Zur Vergrößerung einfach auf das Bild klicken!

Lehrstück in Sachen Pseudo-Demokratie: Uni Münster führt Studiengebühren ein.

14. März 2007, 17:57 in direkt-von-uns

An der Universität Münster sind in dieser Minute erwartungsgemäß ebenfalls Studiengebühren eingeführt werden. Ab dem Wintersemester 07/08 sind 275 Euro zu zahlen. Damit ist insbesondere auch die naive Deeskalationsstrategie des AStA der Uni Münster gescheitert. Dieser hatte eine Senatsentscheidung gegen Gebühren erwartet.

Ausführlicher Bericht folgt.

Pinky-Impressionen

28. Februar 2007, 18:39 in direkt-von-uns

So schön kann die Einweihung einer neuen Forschungseinrichtung sein:

  • Einlass nur für geladene Gäste und geladene Presse
  • Polizei und Prodiac zur Sicherung der Exklusivität der Veranstaltung
  • und ein Minister auf der Durchreise

Pinkwart mit Security und Begleitung

Demonstranten

Rektor Timmermann

Widerspruch gegen Studiengebühren

3. Februar 2007, 21:53 in direkt-von-uns

Die ersten Gebührenbescheide wurden verschickt.
Zeit also, Widerspruch gegen den unrechtmäßigen Beschluss der Senatssitzung vom 12. Juli 2006 einzulegen.
Noch einmal die Kernargumente für den Widerspruch:

  • die Öffentlichkeit wurde unzureichend hergestellt
  • den studentischen Senatoren wurde der Zutritt zur Sitzung und Abstimmung vom Sicherheitsheitsdienst verwehrt.

Merkwürdigerweise hat die Verwaltung vor dem Gebührenbescheid zunächst mal eine Zahlungsaufforderung in der jeweiligen Höhe des Studienbeitrags (100 – 500 €) plus des Semesterbeitrags (150,60 €) an diverse Briefkästen verteilt. Es ist nicht auszuschließen, dass dies absichtlich gemacht wurde, damit ihr einen ungültigen Widerspruch einreicht. Denn nur ein Widerspruch gegen den Gebührenbescheid (der eigentlich vor der Zahlungsaufforderung hätte kommen sollen) ist rechtskräftig.
Daher ist es absolut wichtig, dass ihr Widerspruch gegen den Gebührenbescheid einlegt und nicht gegen den Brief mit dem Zahlschein!
Eine Vorlage für ein Widerspruchsformular findet ihr hier auf der Seite des AStA. Das Datum, an dem der Bescheid ausgefertigt wurde, tragt ihr dann auf eurem Widerspruchsformular ein und gebt es auf C0 im Studierendensekretariat ab. Den auf dem Zahlschein angegebenen Betrag müsst ihr trotzdem überweisen. Bei einem Erfolg der Klage des AStA vor dem Verwaltungsgericht Minden erhaltet ihr das Geld zurück.

EILMELDUNG: Rektorat Uni Münster gescheitert!!

20. Januar 2007, 12:30 in direkt-von-uns

Der Senat der Uni Münster hat sich in dieser Minute GEGEN die sofortige Entscheidung von Studiengebühren entschieden.

Ein entsprechender professoraler Antrag auf Wunsch der Rektorin Nelles wurde mit 11:12 Stimmen abgelehnt. Mindestens ein/e Prof hat sich also in geheimer Abstimmung dagegen ausgesprochen.

Nun sollen durch eine eigens eingerichtete Kommission weitere Datenerhebungen durchgeführt werden. Eine weitere Senatssitzung wird dann auf dieser Grundlage – voraussichtlich im März – entscheiden. Der Kampf geht weiter!

Die heutige Senatssitzung findet im übrigen unter paramilitärischen “Sicherheitsvorkehrungen” in einer ehemaligen Kaserne, geschützt durch Polizeihundertschaften, am Stadtrand von Münster statt. Etwa 700 Studierende demonstrieren vor Ort. Nach Ausschreitungen einzelner Polizisten wurden mehrere Studierende durch Pfefferspray verletzt.

Pinky auf Tournee durch NRW

7. Januar 2007, 15:42 in direkt-von-uns

Information von www.pinky-tour2007.de.be angesichts des eingeführten Hochschulfreiheitsgesetzes:

In diesen Tagen geht der allseits beliebte Innovationsminister Andreas Pinkwart auf Tournee durch ganz NRW. Der Grund? Die sogenannte ‘Zielvereinbarung zur Umsetzung des Hochschulfreiheitsgesetzes’ soll mit jedem Rektor der 33 staatlichen Hochschulen gemeinsam unterzeichnet werden. Die Pinky-Fans freuen sich wie verrückt und hüpfen auf und ab. Endlich haben sie Gelegenheit den Minister auch in ihrer Stadt zu begrüßen – zum Beispiel, um ihm für die Einführung allgemeiner Studiengebühren zu danken.
Lasst die Korken knallen!
Um den neoliberalen Pakt gebührend zu feiern wird dezente, schwarze Kleidung empfohlen. Schließlich wird das HFG von allen begeistert empfangen – wer plädiert denn nicht für mehr Autonome an den Hochschulen? Bleibt nur noch die Frage, welche Uni oder FH die meisten Pinky-Fans in Tanzstimmung bringt und in welcher Form die Zuneigungsbekundungen an den Minister zum Ausdruck gebracht werden…

Erste Termine der Pinky Tour 2007 durch Nordrhein-Westfalen:
10.01.07 09:30 Uhr Universität Bonn,
Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn
10.01.07 15:30 Uhr FH Südwestfalen,
Frauenstuhlweg 31, 58644 Iserlohn
11.01.07 10:00 Uhr Universität zu Köln,
Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln
11.01.07 12:00 Uhr Dt. Sporthochschule Köln,
Carl-Diem-Weg 6, 50933 Köln
12.01.07 12:00 Uhr HHU Düsseldorf,
Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf

Münsteraner Senat will über Studiengebühren sprechen

12. Dezember 2006, 10:49 in direkt-von-uns

In Münster gibt es (vorerst) keine Studiengebühren. Der Senat der Universität Münster hat sich bislang gegen Studiengebühren ausgesprochen. Auch die neue Rektorin Nelles hat dies bisher getan. Nun liegt die Sachlage aber anders. Der Senat kündigte an, dass er am 17. Januar 2007 Informationen zu Studiengebühren “zusammentragen” will. Die Senatssitzung des 17. Januar beginnt um 16.00 Uhr im Schloss.

Berichterstattung des WDR:
“Die Universität Münster will erneut über die Einführung von Studiengebühren beraten. Das erklärte Rektorin Ursula Nelles bei der Sitzung des Senats. Zunächst werde das Rektorat die Erfahrungen anderer Universitäten mit Studiengebühren analysieren; am 17. Januar solle dann erneut beraten werden. Münster ist die letzte große Universität in Nordrhein-Westfalen, an der noch keine Studiengebühren erhoben werden.”

Münster ist die drittgrößte Hochschule Deutschlands. Bliebe sie studiengebührenfrei, wäre viel gewonnen. Bei der Einführung von Studiengebühren will man in Münster keine Fehler machen. Der schlimmste Fehler ist aber überhaupt Studiengebühren einzuführen. Helft uns! Kommt aus dem gesamten Bundesgebiet herbei und agiert vor Ort FÜR EIN SOZIALERES UND GERECHTERES BILDUNGSSYSTEM!

Frostschrei

22. November 2006, 20:10 in direkt-von-uns

Frostschrei

Erneute erkennungsdienstliche Behandlung

14. November 2006, 17:00 in direkt-von-uns

Heute morgen ist mal wieder ein Student der Uni Bielefeld vom polizeilichen Staatsschutz zur erkennungsdienstlichen Behandlung abgeführt worden. Es handelt sich um den dritten derartigen Vorfall seit August 2006.

In den nächsten Tagen werden verschiedene studentische Gruppen in der Uni über die aktuelle Repressionswelle und den Stand in Sachen Studiengebühren informieren. Weitere Infos folgen.

Ermittlungsbehörden geben ihr skandalöses Vorgehen und die Lügen des Rektorats zu

11. November 2006, 14:00 in direkt-von-uns

Der Bielefelder Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart hat nun eingeräumt, dass die Repressalien des polizeilichen Staatsschutzes (Hausdurchsuchungen, Diffamierungen, Bespitzelungen) nicht auf realen Verdachtsmomenten beruhen, sondern ausschließlich anhand der politischen Gesinnung eingesetzt werden.

“Neue Westfälische” von heute: Mittwoch gegen 6.30 Uhr durchsuchten Beamte die Bielefelder Bleibe eines 26-jährigen Studenten und die Wohnung seiner Eltern in Duisburg. Die Ermittler beschlagnahmten einen PC und ein Laptop. Einen konkreten Verdacht gegen den 26-Jährigen hegen die Behörden aber nicht. Er gehört einer Gruppe von Studiengebührengegnern, „der Kernszene“ laut Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart, die Staatsanwaltschaft und Staatsschutz schon länger im Visier haben. [...] Baumgart sagt, der 26-Jährige habe an der Rektoratsbesetzung teilgenommen. Anhand eines Videos seien die Ermittler auf ihn gekommen.

Es zeigt sich somit nun auch, dass offenbar die Anwesenheit bei der Rektoratsbesetzung im Februar juristische Konsequenzen haben könnte – das hat das Rektorat ob der freiwilligen Beendigung seinerzeit immer verneint.

Betroffen sind also mehrere hundert Studierende, SchülerInnen und andere Menschen. Zeit für entschlossenen Widerstand gegen Rektorat und Staatsschutz!

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Diese Seite ist aus der ehemaligen Rektorats-Besetzung hervorgegangen und hat keinen inhaltlichen Bezug zum Oberstufen-Kolleg oder der dortigen Schülerzeitung "Kollima".
Die Adresse "besetzung.kollima.de" ergibt sich aus rein technischen Gründen.