Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Demo am 9.10. in Münster: "Bildung ist Menschenrecht".

3. Oktober 2007, 18:50 in Presse-Mitteilungen

In Münster findet am 9. Oktober 2007 um 10:30 Uhr ab Hauptbahnhof eine Demonstration statt.
Der Titel lautet: “Bildung ist Menschenrecht”.

Weitere Informationen unter:
http://web.uni-muenster.de/AStA/aktuelles/sozialpaktdemo.php

Uni BO - AktivistInnen bekennen Farbe

20. September 2007, 16:44 in bundesweit

Ein Jahr nach Einführung der Studiengebühren an der Ruhr-Universität-Bochum (RUB) ist ebendiese Problematik leider weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein und damit auch aus der öffentlichen Disskusion verschwunden. Anstatt radikaler Ablehnung geht es heute, wenn überhaupt, um eine “gerechtere” Verwendung. Wir wollen diesen Zustand nicht hinnehmen.

Denn wir meinen, dass der Widerstand gegen soziale Ungleichheit – wie eingeschränkter Zugang zu Bildung, z.B. für Menschen mit kleinem Geldbeutel – welche in diesen neoliberalen Zeiten leider kontinuierlich zunimmt, richtig und wichtig ist. In der Nacht zum 18. September haben AktivistInnen Farbe bekannt. Gegen die Universitätsverwaltung, den Wohnsitz von Rektor Weiler und dem des Vorsitzenden der Gruppe der ProfessorInnen im Senat, Herr Pohl, flogen Farbbeutel. Im Senat der RUB wurde vor genau einem Jahr die Einführung von Studiengebühren beschlossen. Der heutige Rektor Weiler war schon damals ein Hardliner unter den Beführwortern von Studiengebühren und Pohl steht stellvertretend für die ProfessorInnen im Senat, welche die Gebühren durchdrückten.

Für Solidarität und freie Bildung!
Für freies selbstbestimmtes Leben und Lernen jenseits kapitalistischer Verwertungslogik!

Pressemitteilung des “AK Handeln statt Jammern”

Neue Studiengebührensatzung beschlossen (InFakt Hertz 87,9)

4. Juli 2007, 14:19 in Presse-Echo

Der Senat der Universität Bielefeld hat heute morgen eine neue Studiengebührensatzung beschlossen. Ab dem kommenden Wintersemester 2007/08 müssen dem nach alle Studierenden 350€ pro Semester bezahlen. Studiengebühren für das laufende Sommersemester werden zurückerstattet, falls ein Widerspruch eingelegt worden ist. Die heute verabschiedete Satzung ist bis Sommersemester 2009 gültig.
Heute morgen haben studentische Demonstranten versucht die Sizung zu stürmen, wurden jedoch von Polizei und Sicherheitsdienst daran gehindert. Unter anderem wurde dabei Pfefferspray eingesetzt.

Senatssitzung...

3. Juli 2007, 13:00 in direkt-von-unsbundesweit

Ganz NRW zahlt brav Studiengebühren…
Ganz NRW? Nein! Ein kleines Dorfstädtchen das es nach Gerüchten gar nicht gibt, leistet weiter Widerstand.

Die Gebührensatzung der Uni Bielefeld wurde vor einigen Wochen gerichtlich gekippt. Momentan ist Bielefeld damit die einzige (wieder) gebührenfreie Uni in NRW.
Der Senat der Uni Bielefeld will am 04.07.07 ab 9.00 Uhr erneut Studiengebühren einführen. Dies gilt es zu verhindern – kommt nach Bielefeld!

—- AKTUELL —-

Ab 8.00 Uhr geht’s los mit Aktionen!!!

Kommt alle in die Uni!!!!!

Studiengebühren: Bielefeld rockt weiter ("Indymedia Germany" vom 03.07.2007)

3. Juli 2007, 11:00 in Presse-Echo

Ganz NRW zahlt Studiengebühren. Ganz NRW...? Nein, ein kleines Dorf an der Autobahn 2… usw,usw…Nachdem ein Verwaltungsgericht kürzlich die Unrechtmäßigkeit der Gebührensatzung an der Uni Bielefeld festgestellt hat, will der Senat der Hochschule in dieser Woche erneut die soziale Keule auspacken.Studierende sind dagegen bemüht, “Bielefelder Verhältnisse” aufrecht zu erhalten. Auch der Widerstand geht also in die nächste Runde…

Kein ruhiges Hinterland!

Das Rektorat der Uni und die ProfessorInnen, die im Senat die Mehrheit stellen, sind sich einig: Ohne Gebühren geht es nicht. Eine unsoziale Entscheidung, deren Folgen im Alltag dem Rektor und seiner Gefolgschaft meist verborgen bleiben. Damit soll jetzt Schluß sein!

In einer größer angelegten Aktion haben Studierende aus NRW gestern Abend zeitgleich die Wohnviertel zahlreicher Pro-GebührenentscheiderInnen aufgesucht. Mit Wurfsendungen wurden die dort lebenden Menschen über die unsoziale Haltung ihrer “hoch geschätzten” NachbarInnen aufgeklärt. In dem Anschreiben werden die Folgen von Studiengebühren – auch für Kinder und Enkelkinder der AdressatInnen, die undemokratischen Hochschulstrukturen, sowie die Rolle der jeweiligen ProfessorInnen erläutert.

Die NachbarInnen wurden desweiteren aufgefordert, die notwendige Kritik im Alltag an die Verantwortlichen heranzutragen. Dort können diese sich nicht derart abschirmen wie bei einer Senatssitzung.

Bielefelder Verhältnisse – Ein kurzer Rückblick

Bereits im Frühjahr 2006 besetzen hunderte Studierende für mehr als vier Wochen das Rektorat der Uni Bielefeld. Schon hier entsteht das geflügelte Wort der nachahmenswerten “Bielefelder Verhältnisse”.

Im vergangenen Sommer tagt dann der Senat der Uni Bielefeld zur Einführung von Studiengebühren unter Ausschluss der Öffentlichkeit – selbst gebührenkritische studentische Senatsmitglieder werden ausgesperrt. Hunderte empörte Studierende belagern derweil das Rektorat. Kreativer Widerstand wird geübt, es kommt zu zahlreichen direkten Aktionen, dem hochschuleigenen Sicherheitsdienst kommt im Getümmel ein Generalschlüssel abhanden. Folgekosten 1,5 Millionen Euro…

In den Wochen danach ebbt der Widerstand im Gegensatz zu vielen anderen Städten nicht ab. Neben vielen mehr oder weniger kreativen Protestaktionen direkt in der Uni brennt eines Nachts der private Pkw des Rektors vor dessen Wohnhaus. Parallel dazu klagen Studierende, letztlich erfolgreich, vor den Gerichten gegen die Gebührenordnung.

Und nun?

Die entscheidende Senatssitzung beginnt am Mittwoch, 4. Juli, um 9.00 Uhr im Rektorat der Universität.

Dem Vernehmen nach wollen die Verantwortlichen erneut die Öffentlichkeit ausschließen, also ein Szenario wie im Vorjahr provozieren! Erneut werden eine gute Portion Kreativität und Entschlossenheit der Studierenden gegen dieses undemokratische Vorgehen erforderlich sein.

Am Mittwoch sind deshalb ab 8.00 Uhr genügend Menschen in der Universität vor Ort, die mit aktuellen Informationen bereit stehen und einer Koordinierung von Protest und Widerstand zuarbeiten.

Bereits heute, Dienstag, um 19.00 Uhr findet ein letztes Vorbereitungstreffen in der Uni statt. Hierzu sind insbesondere auswärtige Studierende eingeladen. Für Schlafgelegenheiten und ein nettes Unterhaltungsprogramm ist reichlich gesorgt!

Quelle: Indymedia

Studiengebühren - wie geht`s weiter???

1. Juli 2007, 11:00 in direkt-von-uns

"Kick it like Frankreich"

15. Juni 2007, 17:33 in

Der AStA Uni Bielefeld veranstaltet eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion über die Studiengebührenproteste in Hessen.

Zu Gast Armin Benaissa (ehemaliger ABS Geschäftsführer und Mitglied des AStA Uni Frankfurt)

Am Donnerstag den 21.06.2007 um 18:30. Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Weitere Infos über den Film findet ihr hier.

Eindeutiges Votum gegen jegliche Studiengebühren an der Uni - FH setzt Gebühren aus

11. Juni 2007, 20:00 in direkt-von-uns

Die Studierenden der Universität Bielefeld haben sich heute im Rahmen einer Vollversammlung (nahezu?) einstimmig dafür ausgesprochen, dass die VertreterInnen der Studierendenschaft sich gegen Studiengebühren – egal in welcher Höhe – an der Uni einsetzen sollen.

Kritisiert wurde, dass diese Vollversammlung sich in weiten Teilen in eine Wahlkampfveranstaltung zu den bevorstehenden StuPa-Wahlen verwandelte. Das sei diesem – für alle Studierenden existentiell wichtigen – Thema unwürdig.

Die momentan AStA-tragenden Gruppen gaben hier auch sonst keine gute Figur ab. Deren Vertreter von “UNIted-Hochschulgruppe”, “ghg*ol – Grüne Hochschulgruppe” und “Juso-Hochschulgruppe” sprachen sich dafür aus, lediglich über die Höhe von Studiengebühren verhandeln zu wollen – und widersprachen damit dem eindeutigen Votum der Vollversammlung.

Ein Vertreter des “RCDS” hatte zu der eigentlichen Frage gar nichts zu sagen, sondern diffamierte lediglich jeden möglichen Protest.

Einzig die Vertreter von “SDS – Sozialistisch Demokratischer Studierendenverband” und “Rabatz – Gegen das Sachzwangmonster” sprachen sich eindeutig gegen jegliche Gebührenerhebung aus.

Vertreter der anderen Hochschullisten waren erst gar nicht erschienen.

Einig waren sich die meisten VertreterInnen immerhin darin, die Studierenden aufzurufen, an der Senatssitzung am Mittwoch teilzunehmen (siehe unten).

Unterdessen ist das Rektorat der FH Bielefeld mit gutem Beispiel vorangegangen. An der FH werden die Gebühren aufgrund der unklaren Rechtslage im kommenden Wintersemester ausgesetzt!

Andere Zeichen lässt erwartungsgemäß das Uni-Rektorat verlauten. Hier will man offensichtlich in jedem Fall Gebühren erheben – zunächst in nicht näher bezifferter einheitlicher Höhe. Damit steht der nächste Wortbruch der professoralen SenatorInnen bevor, die in der Vergangenheit immer wieder betont hatten, dass nur gestaffelte Gebühren sozialverträglich seien und einheitliche Gebühren deshalb in Bielefeld nicht in Frage kämen.

Die Senatssitzung zum Thema beginnt am Mittwoch, 13.06.2007, um 9.00 Uhr im Senatssitzungssaal der Universität (Rektorat, A3-133).

Studentische VertreterInnen haben heute bereits dazu aufgerufen, diese Sitzung zu blockieren. So soll weiterer Imageschaden von der Uni Bielefeld abgewendet werden. In diesem Zusammenhang wurde auch der Rücktritt des Rektorats gefordert.

Montag 11. Juni Vollversammlung

6. Juni 2007, 01:12 in direkt-von-uns

Wie geht es weiter, nachdem das Verwaltungsgericht Minden die Erhebung der Studiengebühren an der Uni Bielefeld für unrechtmäßig erklärt hat?

VertreterInnen der Studierendenschaft informieren über

  • die Wirkung der Widersprüche und Rückforderungsmöglichkeiten
  • den bisherigen und weiteren Rechtsweg
  • neue Möglichkeiten zu Widerstand und/oder Mitsprache

Beginn der Vollversammlung aller Uni-Studierenden ist um 16 Uhr im Audimax.

Wieder Protest in Bielefeld?

29. Mai 2007, 13:41 in Presse-Echo

Nach einem Bericht beim unabhängigen Nachrichtenportal “indymedia” gab es eine Protestaktion für freie Bildung am Jahnplatz in der Innenstadt.

Quelle: Aktion gegen Bertelsmann

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Die Adresse "besetzung.kollima.de" ergibt sich aus rein technischen Gründen.