Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Block G8!

25. Mai 2007, 19:44 in bundesweit

Block G8

Entfernung von Inhalten

14. Mai 2007, 14:46 in direkt-von-uns

Zur Information der Besucher dieser Seite soll hiermit auf eine erfolgte Löschung von Inhalten aufmerksam gemacht werden, die sich aus dem folgenden Brief des Rektorats entnehmen lässt.

Brief des Rektorats, Seite 1
Brief des Rektorats, Seite 2

Zur Vergrößerung einfach auf das Bild klicken!

Studierende besetzen alten Hauptbahnhof in Bochum

15. April 2007, 12:19 in bundesweit

Pressemeldung: STUDIERENDE BESETZEN ALTEN HAUPTBAHNHOF
Bochum, den 15.04.2006

Bochum. Im Rahmen des bundesweiten Vernetzungstreffens gegen Studiengebühren haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen Mitternacht AktivistInnen ein leerstehendes Gebäude des ehemaligen Hauptbahnhofs in der Bochumer Innenstadt besetzt. Das Haus an der Ecke Viktoriastraße/Konrad-Adenauer-Platz ist zur Stunde in einen selbstbestimmten Freiraum verwandelt worden, und die Studierenden feiern eine Party. An der demonstrativen Aktion nehmen unter anderem Studierende aus Berlin, Bochum, Chemnitz, Darmstadt, Duisburg, Essen, Frankfurt, Gießen, Hamburg, Köln, Münster und Paderborn teil.

“Mit der Besetzung wollen wir unsere Solidarität mit der Freien Uni
Bochum ausdrücken, die Ende Januar gewaltsam geräumt wurde”, sagt Fredrik Dehnerdt vom bundesweiten Aktionsbündnis gegen
Studiengebühren. “Überall werden studentische Freiräume angegriffen und selbstbestimmtes Leben und Lernen unmöglich gemacht. Aber das lassen wir uns nicht einfach so gefallen. Als Aktionsbündnis rufen wir nicht nur zum Demonstrieren, Klagen und Boykottieren auf. Entscheidend in unserem Kampf für ein gerechtes Bildungs- und Sozialsystem ist es auch, Freiräume zurück zu erobern und neue zu schaffen.”

Die BildungsaktivistInnen fordern außerdem die Abschaffung der
Studiengebühren insgesamt, ein solidarisches Bildungs- und Sozialsystem sowie die radikale Demokratisierung der Hochschulen und der Gesellschaft.

Mit der temporären Aneignung des ehemaligen Bochumer
Hauptbahnhof-Gebäudes weisen die studentischen AktivistInnen außerdem auf die katastrophalen Bedingungen hin, unter denen Studiengebühren erhoben werden. “Wir unterstützen die Forderung der Bochumer Studierenden, die Studiengebühren für das laufende Semester auszusetzen”, so Fredrik Dehnerdt weiter.

“Wir freuen über dieses deutliche Zeichen der bundesweiten
Solidarität”, sagt Katharina Teiting von der Freien Uni Bochum. “Der heutige Abend zeigt einmal mehr, wie gut die studentische
Protestbewegung inzwischen vernetzt ist. Wir nehmen den Schwung aus den Massenprotesten vergangenen Semester mit in einen neuen Protestsommer: Das Vernetzungstreffen hat beschlossen, zu den Aktivitäten gegen die Hochschulrektorenkonferenz Anfang Mai in Gießen zu mobilisieren.”

Unter dem Motto “Block HRK” rufen bereits das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren, die Landes-ASten-Konferenz Hessen und
Gewerkschaftsorganisationen zu einer dreitägigen Gegenveranstaltung vom 2. bis 4. Mai in Gießen auf. Ebenso werden sich die Studierenden an den Protesten anlässlich des G8-Gipfels in Heiligendamm Anfang Juni beteiligen.

WEITERE INFORMATIONEN: – Im Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) sind etwa 300 Organisationen vertreten, die sich auf Grundlage des “Krefelder Aufrufs” gegen jede Form von Studiengebühren aussprechen. Es unterstützt Aktivitäten vor Ort und führt bundesweite Kampagnen für ein gebührenfreies Studium durch.
Siehe: http://www.abs-bund.de

- Die Freie Universität Bochum wurde am 22. Mai 2006 von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum im Zuge der Proteste gegen Studiengebühren gegründet. Acht Monate lang hatte sich das besetzte “Querforum West” zu einem selbstorganisierten Veranstaltungszentrum auf dem Bochumer Uni-Campus entwickelt, in dem Vorlesungen, Workshops, Seminare und Kulturveranstaltungen stattfanden. Am 31.01.2007 wurde die Freie Uni von zwei Polizei-Hundertschaften gestürmt und geräumt. Seitdem treffen sich die Aktiven der Freien Uni in unterschiedlichen Räumlichkeiten, um die Angebote der FUB aufrecht zu erhalten und weiter für studentische Freiräume auf dem Bochumer Uni-Campus zu kämpfen.
Siehe: http://www.freie-uni-bochum.de

Ermittlungsverfahren abgeschlossen (Radio Hertz)

22. März 2007, 23:12 in Presse-Echo

Ermittlungsverfahren abgeschlossen
Die Polizei hat ihre Ermittlungen im Zusammenhang mit Straftaten rund um die Einführung von Studiengebühren an der Universität Bielefeld abgeschlossen. Dies wurde gestern bei der Vorstellung des Staatsschutzberichts für das Jahr 2006 bekannt. Bei der entscheidenden Senatssitzung im Juli vergangenen Jahres hatten Gebührengegner den Rektoratsflur gestürmt, dabei kam ein Generalschlüssel abhanden. Außerdem brannte es in der Folge mehrmals in der Universität. Auch das Auto von Rektor Dieter Timmermann wurde in Brand gesteckt. Die Polizei hatte deshalb mehrere Wohnungen durchsucht und Gebührengegener erkennungsdienstlich behandelt. Dirk Butenuth, Leiter des polizeilichen Staatsschutzes, erläutert die Ermittlungsergebnisse:
“Der Stand der Ermittlungen ist, dass es bei den Brandstiftungen keinen konkreten Tatverdacht gab, bei den Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch, wo der Schlüssel auch entwendet wurde, sehr wohl. Das Verfahren ist jetzt an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden und wird von dort bewertet.”

Quelle: Radio Hertz 87,9: InFakt am Donnerstag, 22. März 2007

275 € Studiengebühren für Münster

14. März 2007, 18:08 in bundesweit

Nach der Ablehnung des Antrags auf 300 € Studiengebebühren pro Semester, ist der Antrag auf 275 € Studiengebühren im Senat der Uni-Münster vor wenigen Minuten angenommen worden. Damit müssen die Münsteraner Studierenden ab dem kommenden Wintersemester auch Studiengebühren bezahlen, allerdings in geringerer Höhe als an den meisten anderen Unis in NRW.

mehr dazu bei RadioQ

Lehrstück in Sachen Pseudo-Demokratie: Uni Münster führt Studiengebühren ein.

14. März 2007, 17:57 in direkt-von-uns

An der Universität Münster sind in dieser Minute erwartungsgemäß ebenfalls Studiengebühren eingeführt werden. Ab dem Wintersemester 07/08 sind 275 Euro zu zahlen. Damit ist insbesondere auch die naive Deeskalationsstrategie des AStA der Uni Münster gescheitert. Dieser hatte eine Senatsentscheidung gegen Gebühren erwartet.

Ausführlicher Bericht folgt.

Gegen Bildungs- und Sozialabbau - Gegen Studiengebühren im Besonderen

5. März 2007, 16:36 in bundesweit

Ein herzlicher Gruß an alle Aktiven von J.R. Bitte helft uns. Die UnterstützerInnenliste ist noch nicht lang genug.

Aufruf


Am 14. März 2007 soll im Senat der Universität Münster eine Entscheidung über die Einführung von Studiengebühren fallen. Immer wieder haben die Studierenden auf die sozialen und gesellschaftlichen Folgen von Studiengebühren hingewiesen. Sie haben Erfolge erzielt. Die Einführung von Studiengebühren in Münster konnte jedoch nicht vollständig gestoppt werden. Wir rufen alle Menschen Münsters und bundesweit dazu auf, sich am 14. März an einer gemeinsamen Demonstration zu beteiligen, die zeigt, dass es eine breite gesellschaftliche Ablehnung von Studiengebühren gibt.

Die Professorinnen und Professoren und alle Senatorinnen und Senatoren dürfen keinen Wortbruch begehen. Sie müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden. Sie müssen den Ergebnissen zahlreicher Gespräche und der Gebührenkommission folgen und Studiengebühren ablehnen. Wir rufen alle Mitglieder der Universität Münster auf, sich verstärkt um eine Verbesserung der Studiensituation zu bemühen, ohne dabei die Studierenden mehr zu belasten. Eine demokratische Hochschule kann dies leisten.

Eine Ablehnung von Studiengebühren an der drittgrößten Hochschule in Deutschland wäre ein Signal gegen die unsoziale Politik des Landes. Die Landesregierung versucht die Kosten für die Hochschulen auf die Studierenden abzuwälzen. Die Situation der Studierenden gestaltet sich dadurch immer prekärer. Schon jetzt arbeiten 70 Prozent der Studierenden neben dem Studium, eine Erhöhung des BAföG ist nicht in Sicht und die Kosten für das Studium steigend stetig. Von jedem Gehalt oder einer entsprechenden sozialen Leistung, sei es Rente, HartzIV oder BAföG muss man leben können.

Wir fordern eine ausreichende staatliche Finanzierung der Hochschulen und sämtlicher Bildungseinrichtungen des Landes. Wir fordern freie Kindertagesstätten, Lernmittelfreiheit, Ausbildungsplätze für Alle, Erhöhung der Ausbildungsförderung, ausreichende Weiterbildungsmaßnahmen und den freien Hochschulzugang. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten gibt es. Sie bedeuten insbesondere die Umverteilung des Reichtums der Vermögenden von oben nach unten.

Gemeinsam sind wir ein überzeugendes Argument gegen Studiengebühren.

Uni Münster – Eintritt frei.
www.asta.ms

14. März 2007
Beginn: 14 Uhr am Hauptbahnhof
Ende: 16 Uhr Schlossplatz

UnterzeichnerInnen:

AStA Uni Münster
Fachschaftenkonferenz (FK)
Münsteraner ASten Treffen (MAT)
Landes ASten Treffen (LAT)
Offene Uni Münster
Bezirksschülervertretung Münster
GEW Münster
Münster Solidarisch
LAG NW (Soziokulturelle Zentren)
Bündnis90/Grüne Münster
SPD Münster
Linke/PDS Münster
[‚solid] Münster
Ver.di Münster
Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS)
freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)
WASG Münster
Studentenwerk Münster
AStA Uni Mainz
attac campus
UNI-Gal
Juso-HSG
uFaFo
Gewerkschaftliche Hochschulgruppe Münster

Pinky-Impressionen

28. Februar 2007, 18:39 in direkt-von-uns

So schön kann die Einweihung einer neuen Forschungseinrichtung sein:

  • Einlass nur für geladene Gäste und geladene Presse
  • Polizei und Prodiac zur Sicherung der Exklusivität der Veranstaltung
  • und ein Minister auf der Durchreise

Pinkwart mit Security und Begleitung

Demonstranten

Rektor Timmermann

Pinky kommt! Narf!!!

25. Februar 2007, 10:18 in Presse-Mitteilungen

Presseerklärung der Universität Bielefeld vom 20. Februar 2007

Einladung zum Pressegespräch zur Einweihung des neuen Laborgebäudes


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach mehr als zwei Jahren Bauzeit wird am 28. Februar 2007 der erste Bauabschnitt des neuen Laborgebäudes der Universität Bielefeld offiziell seinen zukünftigen Nutzern, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Centrum für Biotechnologie (CeBiTec), übergeben.
Mit Kosten von knapp 14 Millionen Euro ist es das größte Bauprojekt der Universität Bielefeld seit Fertigstellung des Universitätshauptgebäudes im Jahr 1976.
Die Universität Bielefeld, das CeBiTec und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB), als Bauherr, freuen sich, anlässlich der Eröffnung Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie der Landes Nordrhein-Westfalen, begrüßen zu können.
Im Rahmen eines Pressegesprächs stellen Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor Prof. Dr. Dieter Timmermann, CeBiTec-Sprecher Prof. Dr. Alfred Pühler und Heinrich Micus, Niederlassungsleiter des BLB in Bielefeld, am Mittwoch, 28. Februar 2007, um 16 Uhr im Raum G1-106 des neuen Laborgebäudes der Universität Bielefeld die Bedeutung des neuen Laborgebäudes für das Land NRW, für die Universität Bielefeld und für die Forschungsaktivitäten im CeBiTec dar. Im Anschluss ist ein kurzer Fototermin vorgesehen.
Zur anschließenden feierlichen Schlüsselübergabe und offiziellen Einweihung des neuen Laborgebäudes, bei der unter anderem Innovationsminister Pinkwart sprechen wird, sind Sie ebenfalls herzlich eingeladen, ebenso zu einem Rundgang durch das Gebäude.
gez. Ingo Lohuis, Pressesprecher der Universität Bielefeld
Kontakt:
Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Bielefeld, Pressesprecher Ingo Lohuis
Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld, Telefon: (05 21)1 06-41 45/46, Telefax: (05 21) 1 06-29 64
E-Mail: pressestelle@uni-bielefeld.de, www.uni-bielefeld.de/presse

Widerspruch gegen Studiengebühren

3. Februar 2007, 21:53 in direkt-von-uns

Die ersten Gebührenbescheide wurden verschickt.
Zeit also, Widerspruch gegen den unrechtmäßigen Beschluss der Senatssitzung vom 12. Juli 2006 einzulegen.
Noch einmal die Kernargumente für den Widerspruch:

  • die Öffentlichkeit wurde unzureichend hergestellt
  • den studentischen Senatoren wurde der Zutritt zur Sitzung und Abstimmung vom Sicherheitsheitsdienst verwehrt.

Merkwürdigerweise hat die Verwaltung vor dem Gebührenbescheid zunächst mal eine Zahlungsaufforderung in der jeweiligen Höhe des Studienbeitrags (100 – 500 €) plus des Semesterbeitrags (150,60 €) an diverse Briefkästen verteilt. Es ist nicht auszuschließen, dass dies absichtlich gemacht wurde, damit ihr einen ungültigen Widerspruch einreicht. Denn nur ein Widerspruch gegen den Gebührenbescheid (der eigentlich vor der Zahlungsaufforderung hätte kommen sollen) ist rechtskräftig.
Daher ist es absolut wichtig, dass ihr Widerspruch gegen den Gebührenbescheid einlegt und nicht gegen den Brief mit dem Zahlschein!
Eine Vorlage für ein Widerspruchsformular findet ihr hier auf der Seite des AStA. Das Datum, an dem der Bescheid ausgefertigt wurde, tragt ihr dann auf eurem Widerspruchsformular ein und gebt es auf C0 im Studierendensekretariat ab. Den auf dem Zahlschein angegebenen Betrag müsst ihr trotzdem überweisen. Bei einem Erfolg der Klage des AStA vor dem Verwaltungsgericht Minden erhaltet ihr das Geld zurück.

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Diese Seite ist aus der ehemaligen Rektorats-Besetzung hervorgegangen und hat keinen inhaltlichen Bezug zum Oberstufen-Kolleg oder der dortigen Schülerzeitung "Kollima".
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