Rettet die Bildung! (Uni-Bielefeld)

Die "Bildungs-RetterInnen" kämpfen für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.

Besetzung unbefristet verlängert

24. Februar 2006, 22:52 in direkt-von-uns

Das sehr gut besuchte Sonderplenum am Donnerstag hat sich dafür ausgesprochen, die Besetzung auf unbefristete Zeit zu verlängern.

Desweiteren wurden die bestehenden Arbeitsgruppen aufgefrischt und neue Arbeitsgruppen gegründet. Im besetzten Rektorat hängt eine offene Mitmach-Liste aus.

Neben den verschiedenen Aspekten der bisher schon sehr erfolgreichen Öffentlichkeits- und Solidaritätsarbeit (zahlreiche bundesweite Presseartikel in den vergangenen Tagen; stetig fortschreitende Vernetzung) werden insbesondere Aktionen zur Begrüßung der ErstsemesterInnen im April vorbereitet.

  1. Woohoo! Der Kampf geht weiter!


    — A. Nonym    25 Februar 2006, 02:43    #
  2. Richtige Entscheidung!


    T.    25 Februar 2006, 03:55    #
  3. Wir haben großen Respekt vor euch! Dazu würde uns das Bier fehlen, aber ihr macht das genau richtig! Engagement lässt sich eben nicht ersaufen!


    — B.Soffen    25 Februar 2006, 07:46    #
  4. Ganz hervorragend, daß endlich AStA und Stupa auf die Linie der deutschen Burschenschaft eingeschwenkt sind. Allerdings sollte klar sein, daß Linksextremisten, Egalitaristen und Gewalttäter in der Uni nichts verloren haben…


    — Jörg    25 Februar 2006, 14:01    #
  5. Glaub’ kaum, dass AStA und StuPa das sind.

    Die BesetzerInnen jedenfalls treten ein: “für eine freie Lebensgestaltung und ein freies Studium für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung.”

    Nazis fliegen durch eine Gebäudeöffnung unserer Wahl raus. So einfach ist das. Denn: Gewalttäter haben in der Uni nichts verloren.


    — Besetzer    25 Februar 2006, 14:40    #
  6. JA genau, raus mit ihnen:
    Tod allen Fanatikern


    — more Ice T    25 Februar 2006, 17:08    #
  7. Ich begrüße eure Entscheidung, länger im Rektorrat zu bleiben. Angesichts der antidemokratischen und arroganten Haltung des Rektors die richtige Entscheidung!!!


    — S.Ympathisant    25 Februar 2006, 17:41    #
  8. http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/infoservice/download/pdf/mr/sozialpakt.pdf

    Und hier speziell Artikel 13.


    — Student HH    25 Februar 2006, 19:30    #
  9. Sauber! Sehr gute Entscheidung!!!
    Vorwärts und nie vergessen, worin unsere Stärke besteht: Im friedlichen Kampf.


    — pi    25 Februar 2006, 21:33    #
  10. yeah alles klar dann mal bis morgen


    — isch auch    25 Februar 2006, 21:33    #
  11. sagt mal ist das besetzen nicht schrotten langweilig? wie waere es denn mit ner demo? so einsam verlassen auf b5 rumsitzen….oder war das a7 ….ne das ist eine autobahn nach kassel.


    — schrottenlangweilig    25 Februar 2006, 21:47    #
  12. ist nicht langweilig.

    schön, dass du ‘ne demo organisieren willst.


    T.    25 Februar 2006, 22:45    #
  13. das rektorat ist besetzt! soweit nix neues. jetzt gibt der rektor aber nach und ueberlaesst den besetzern die uni! nach dem motto “dann geh ich halt nach hause”. super. jetzt koennen wir umsonst studieren. freie bildung, freie entfaltung und freier lehre. nun warten die studenten schon 2 stunden auf den professor. es hat ihnen naemlich keiner gesagt, dass der nach england gezogen ist, wo die lehre unfrei und unsozial erfolgreich funktioniert!


    — MachtdenBesetzern    26 Februar 2006, 13:20    #
  14. schöne utopie: endlich selbstbestimmt lernen.
    wenn’s doch nur so einfach wäre.


    T.    26 Februar 2006, 13:44    #
  15. Begrüße den neuen Wind durch die Bildung der teilweise neuen Aktionsgruppen. Jetzt heißts sich einbringen, denn sonst gehts net weiter.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++
    Zunehmend ist es eine Logik, die sich durchsetzt

    Selbstbestimmtes Lernen sollte oberstes Ziel eines freien Bildungssystems sein. Dieses entlarvt jedoch mehr und mehr seine eigene Funktion im bürgerlichen Staat: Produktion möglichst günstiger Arbeitskräfte. (z.B. günstiger durch kürzeres Bachelor Studium, denn auch die Löhne der Master und Diplomer sinken dann)
    Die Tendenz zur technischen Durchrationalisierung, welche sich zunehmend in allen Teilbereichen der Gesellschaft durchsetzt, hat nichts verloren im Bildungswesen.

    Nur zu deiner Info Jörg:

    Der ASta spricht sich schon seit langem gegen die Studiengebühren aus. Die Idee der freien Bildung lässt sich nicht bei dem Dachverband “Deutscher Burschenschaften” erkennen. Diese Burschenschaft funktioniert ja gerade durch den Ausschluss anderer! Die möglicherweise einst revolutionär erscheinende Idee eines geeinigten Deutschlands an stelle eines Flickenteppiches hat sich denke ich historisch als große Scheiße entpuppt. Also bitte etwas mehr nachdenken. Für derartige Ideologie ist im besetzten Rektorat kein Platz.

    Nicht verschenken was einst ward erkämpft, immer weiter machen…

    Respekt, Liebe, Kraft und Unterstützung denen, die für sich und andere aufstehen und keine Mühen scheuen.


    — *Rather autonom than hörig...*    26 Februar 2006, 18:44    #
  16. Liebe Leute – ein paar Platitueden und Einzeiler weniger waeren echt nett – peinlich, was hier an Parolen getextet wird. Geht es euch eigentlich immernoch um eine Uni oder mal wieder um die “Weltrevolution”? Bleibt mal auf dem Teppich!


    — UK Fluechtling    26 Februar 2006, 18:52    #
  17. Ich grüße meine Verbandsbrüder im Rektorat. Bleibt weiterhin sauber und passt gut auf euch auf. Jörg.

    [Link auf Burschenschafts-Seite redaktionell entfernt]
    — Jörg    26 Februar 2006, 20:36    #
  18. Es gibt keine “Verbandsbrüder” im Rektorat.


    Fabian    26 Februar 2006, 20:44    #
  19. Kinnings…
    Ihr seid im Fernsehen!!

    Campus TV

    :)))))

    Es bewegt sich was :)))


    — zoe    26 Februar 2006, 21:21    #
  20. Ist da eigentlich was wares drann an der Behauptung der Uni-Leitung, dass die Besetzer mit den Autonomen Gewalttätern in Bielefeld zu tun haben? Und welche Organistaion hat man sich dann darunter vorzustellen?


    — Josch    26 Februar 2006, 21:52    #
  21. Es gibt zunächst mal keine “autonomen Gewalttäter”. Es gibt Autonome und es gibt Gewalttäter und manchmal mag es auch eine Schnittmenge aus beidem geben.
    Im Rektorat haben wir max. 2 bis 3 Leute die man, wenn man es unbedingt wollte, vielleicht als “autonom” ansehen könnte.


    Fabian    26 Februar 2006, 22:51    #
  22. Hallo!
    Wünsche Euch weiterhin alles gute. Solidarische Grüße aus Oldenburg. Ein Rektoratbesetzung hatten wir letztes Jahr auch. Zu Weihnachten gabs dann Schrottwichteln, da haben wir unserem lieben Rektor einen Haufen Sperrmüll (natürlich nett verpackt, als Anzahlung für die Studiengebühren, die wir leider nicht bar bezahlen können) vorbeigebracht. Naja, bald ist ja Ostern, vielleicht könntet ihr ja auch so etwas machen. Außerdem kleine Geschenke verbessern die Freundschaft:-)


    — egal    26 Februar 2006, 22:59    #
  23. @josch

    vielleicht sollte man mal “etwas mit etwas zu tun haben” definieren… da wir alle studierende sind, haben wir wohl alle auf die eine oder andere art und weise etwas miteinander zu tun… es kommt immer drauf an, wie ein sachverhalt dargestellt wird – wenn du genug über rhetorik und inferenzen weißt, dann kannst du jeden sachverhalt in das von dir gewünschte licht rücken… also immer augen auf im stadtverkehr… sammel informationen und mach dir ein eigenes bild.
    www.bildung4all.de


    — zoe    26 Februar 2006, 23:06    #
  24. vier :)


    T.    27 Februar 2006, 09:42    #
  25. auf die “verbandsbrüder” warten wir noch…

    im aktuellen statement der “deutschen burschenschaft” heisst es u.a.

    – “Jeder DEUTSCHE, der das geistige Potential mitbringt, muß die gleichen Möglichkeiten haben, zu studieren.” – “Wir haben einen VOLKSpolitischen Bildungsauftrag…” – “Irgendwo muß eine Linie gezogen werden, ab der das Studium des Einzelnen nur noch als Frechheit gegenüber der GEMEINSCHAFT zu werten ist.”

    soviel dazu.

    gebt den nazis die straße zurück – stein für stein!

    nächste gelegenheit am 25.3. in gütersloh:
    Courage gegen Rechts


    — besetzerin    27 Februar 2006, 10:07    #
  26. Was gibt es gegen die Formulierung einzuwenden?
    Schlimm dass hinter jeder nationalen Meinung gleich eine nationalsozialistische Verschwörung vermutet wird.


    — ich    27 Februar 2006, 14:54    #
  27. Patriotismus ist die Vorstufe von Chauvinismus.
    Chauvinismus der Nährboden für Rassismus!


    Der M    27 Februar 2006, 17:47    #
  28. Ja Ja Ja und Soziales Denken ist die Vorstufe zum Sozialismus und der ist Nährboden für Kommunistische Diktaturen.


    — more Ice T    27 Februar 2006, 20:37    #
  29. Bericht über euch bei Telepolis

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22154/1.html


    — Glasnost    28 Februar 2006, 01:13    #
  30. du willst doch nicht sozialismus mit kommunistischen diktaturen gleichsetzen??!!

    das wäre nämlich auf dem selben niveau, wie die mediale propaganda gegen alle sozialistischen ideen. stalin und konsorten waren keine sozialisten. diktatur und sozialismus sind widersprüchlich. also fall nur nicht darauf rein, dass sie sich als sozialisten dargestellt haben!!!


    — ?    28 Februar 2006, 23:25    #
  31. @Glasnost:

    Kommunismus in seiner reinen Form und eine Diktatur widersprechen sich, Kommunismus ist aber etwas völlig anderes als Sozialismus, der schlicht die einzig erreichbare Form von Marx’ Theorie in einer menschlichen Gesellschaft ist, oder kennst du eine rein kommunistische Gesellschaft? Hier “Staat” zu sagen, würde Marx übrigens auch widersprechen..


    — ...    1 März 2006, 17:39    #

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