Trotz Hausverbot und alledem
Am gestrigen Tag den 28. Februar 2006 hat das Rektorat den BesetzerInnen auf A3 partielles Hausverbot erteilt und eine Anwendung des Hausrechtes angekündigt, was eine geplante Räumung durch Polizeikräfte konkludent beinhalten könnte. Mit dieser Aufforderung wandte sich das Rektorat erstmalig schriftlich an die BesetzerInnen. Bislang kamen „offizielle“ Gespräche zwischen den BesetzerInnen und dem Rektorat nicht zustande, da das Rektorat die hierfür geltenden Bedingungen (Nutzung des E-Mail-Verteilers der Universität, sowie eine Einverständniserklärung zu öffentlichen Gesprächen unter Nicht-Ausschluss der Presse) konsequent und Kommentarlos ignoriert. Unter Berufung auf sein Hausrecht kündigte der Rektor der Universität Bielefeld an, von Strafanträgen wegen Hausfriedensbruch abzusehen, sofern die Räumung des Rektorats friedlich erfolge. Die Stellungnahme des Rektorats bezieht sich u.a. erneut auf angeblich von den Besetzern ausgegangenen Vandalismus. Die BesetzerInnen distanzieren sich erneut ausdrücklich von jeder Form der Sachbeschädigung und verweisen auf die diesbezüglichen Plenumsbeschlüsse, welche die Anwendung von Gewaltmitteln gegenüber Personen und Sachen grundsätzlich ausschließen und die dementsprechend in der Grundordnung der Besetzung festgelegt sind.
Die BesetzerInnen des Rektorats sehen zur Stunde keine Veranlassung dazu die Räumlichkeiten des Rektorats freizugeben, da den Forderungen der BesetzerInnen nicht ansatzweise nachgekommen wurde und das Rektorat nach wie vor keine Gesprächsbereitschaft unter den genannten Bedingungen zeigt, die insbesondere eine öffentliche Auseinadersetzung ermöglichen sollen.
Die BesetzerInnen des Rektorates rufen daher dazu auf sich morgen am 02.03.06 am Info-Stand der BesetzerInnen zu versammeln um gemeinsam an legalen und friedlichen Protestaktionen gegen eine mögliche Räumung der besetzten Räume und die damit einhergehenden Unterdrückungsversuche des Rektorats teilzuhaben.
Brief des Rektors an die Besetzer als PDF

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.
zurück: Heute, 28.02.: wichtiges Sonderplenum um 18 Uhr
weiter: Rektorat bleibt weiter besetzt ("WDR" vom 01.03.2006)
Gibt es den Brief vom Rektorat irgendwo zum direkt Lesen?
— Synapsensalat 1 März 2006, 02:11 #
ja, im rektorat.
komm vorbei!
— besetzer 1 März 2006, 02:13 #
ach die uniseite ist wohl nur interessant wenn sie eure infos hätte? ihr seid viel zu verlogen – der brief gibt angebote für angemessenen raum einer diskussion!
seht einfach ein das euer protest keine früchte getragen hat – wer es nicht schafft einen protest weiter hinaus zu tragen als bis zur schwelle einen rektoratseinganges der muss damit leben das die antwort gleichermassen moderat ausfällt – die angebote timmermanns sind eurer peinlichen aktion gerecht geworden! seid glücklich damit das überhaupt noch jemand interesse an dem hat was ihr hier verbreitet…
wenn es eine gewaltsame räumung gibt seid allein ihr dran schuld!
— stefan 1 März 2006, 02:59 #
Brief wird online gestellt um 0600 +- 30 minuten.
Der Protest hat sich fortgetragen in weite Teile Deutschlands, Hamburg, Kiel, TU Dresden etc etc…
Alle hier erwarten sehnsuchtsvoll das das Rektorat sich entweder gesprächsbereit zeigt oder wieder gewalttätig wird wie am 14.2.
In beiden Fällen stehen Leute bereit die es der Gegenseite zeigen.
— Someone 1 März 2006, 04:09 #
Ich finde es immer wieder nett wie sich auf dieser Seite stumpfe Militante und konservative Rechte versammeln um im Schutz der Dunkelheit (oder des Internets) ihrer Scheisse auszukotzen. Den beide Seiten sind zu feige ihr wahres Gesicht zu zeigen.
Wir haben klare Forderungen und Bedingungen formuliert. Wir haben auf antwort vergebens gewartet. Wir haben es geschaft uns 4 Wochen lang friedlich zu verhalten und das Rektorat in einem guten Zustand erhalten.
Es gibt viele Gründe uns aus dem Rektorat zu werfen aber Lügen niederzuschreiben und unserer Aktionen zuzuschreiben. Vandalistische Selbstzerstörung die wir gleichermaßen bedauern. Ja das finde ich schon peinlich.
Der gute Pädergoge dachte das uns die Luft aus geht. Er hat sich getäuscht…. schade
— Martin 1 März 2006, 05:00 #
Eure Forderungen sind und waren dreist! Ihr begeht Hausfriedensbruch und seht euch doch im Recht! Was würdet ihr tun, wenn bei euch zu Hause jemand 4 Wochen lang rumlungern würde? Ihr könntet nicht mehr in euer Bad, nicht in die Küche und na klar, dass Bett wäre auch schon belegt!
— Moglilight 1 März 2006, 08:03 #
Nicht ganz korrekt.
Nur weil Timmi das in seinem “Brief” schreibt heisst das ja nicht, dass es stimmt. Es schreibt dort so manches, was nicht stimmt! Gezielte Falsch-Information.
Es ist abhängig von der Rechtssprechung in welcher Form eine Besetzung juristisch verfolgt wird.
Es gibt drei Möglichkeiten:
1. Hausfriedensbruch
2. grober Unfug
3. die Besetzung wird vom Gericht als politischer Protest anerkannt und somit nicht strafrechtlich verfolgt.
— Hendrik 1 März 2006, 08:25 #
An Moglilight:
Zwischen “zu Hause” und Arbeitsplatz ist ein gehöriger Unterschied.
Oder wohnt das Rektorat normalerweise im Rektorat? :P
Zweifellos wohnen jetzt zeitweise Studenten im Rektorat – das nenne ich Protest!
— JoJo 1 März 2006, 08:52 #
Wenn nach vier Wochen massiven Protests (andauernder Hausfriedensbruch) die Universität noch nicht Kopf steht, dann solltet ihr euch überlegen, wie euer Protest wirkt.
Dieser Protest zieht natürlich Kreise (wie das Stefan gesagt hat), aber Nachahmer, Solidaritätsaktionen oder breite Diskussionen habt ihr nicht bewirkt. Eventuell steht die breite, schweigende Masse garnicht hinter euren Zielen. Habt ihr schonmal daran gedacht?
Schließlich würde keiner, der für Studiengebühren ist, zu solch einem militanten Protest aufrufen.
Man sollte nie vergessen, das selbst der Kindergarten mehr kostet als das, was jetzt ein Studium kosten soll.
gruß
Till
— Till 1 März 2006, 08:55 #
Die 3. Möglichkeit ist aber sehr theoretisch.
Man muss klar sagen das der Protest nach geltenden Recht illegal ist. Noch deutlicher muss man allerdings sagen das er legitim ist und das geltendes Recht in diesen zusammenhang illegitim ist. Das die Besetzer sich nicht eingestehen wollen das am Ende doch die Konfrontation mit der Staatsmacht steht, ist gefährlich für alle beteiligten. Hört auf den Leuten zu erzählen alles wäre legal (was gelogen ist) sondern sagt ihnen alles ist legitim.
Widerstand kann und muss auch illegal sein!
— mops 1 März 2006, 08:55 #
illegal? kriminell? so kann man das nennen, was im rektorat passiert, wenn man das gerne möchte. ich nenn das zivilen ungehorsam. und zwar für eine äußerst ligitme angelegenheit: freie Bildung zu kritischen demokratisch denkenden.
wer in einer “Demokratie” keine Stimme hat, oder eine unterrepräsentierte (z.B. 4 studis vertreten 17000 im senat), der/die schafft sich halt die Möglichkeit gehört zu werden.
Nichts geschafft? keine erfolge? sehe ich völlig anders. Solidaritätserklärungen aus allen möglichen gesellschaftlichen ecken, presse echo, von der aktion inspirierte und ermutigte studis an vielen verschiedenen unis…
da kann getrost von “diskussion wurde angeheizt” gesprochen werden. Die verschiebung des entscheidungstermin vom 3. mai weg, wie D.T. in seinem brief schreibt (übrigens abrufbar von der uni-homepage), ist bestimmt nicht alein konsequenz aus der besetzung, aber auch. “besonders intensiv und kritisch diskutiert” wurde sicherlich auf A3, am infostand oder hier im forum und im tollen uni-forum, was aus der besetzung hervor gegangen ist.
und jetzt nicht wieder dieses Kindergarten argument. wenn kindergärten was kosten und unis nichts, wo läuft da was falsch? da sollten doch eher die unis vorbild sein für die kindergärten (zumindest in bezug auf teilnahmebeiträge) und nicht andersrum. und dafür ist kein geld da? da sollte doch mal die frage gestellt werde: wo ist denn das geld? einfach so verschwunden? für überflüssige dinge ausgegeben? hat NRW/ deutschland oder wer auch immer zu gut gelebt? über den verhältnissen? nö! find ich nicht. “die finanziellen eliten haben sich nach und nach aus der finanzierung zurück gezogen”, so hat der gute herr anhut das während der senatssitzung formuliert. da sind wir auf einer anderen politischen ebene, nicht mehr in unserer beschaulichen bielefelder uni welt. es geht um steuerpolitik und verhältnisse. ist nicht unsere sache? natürlich! gerade das ist die ebene, die mitgedacht werden muss und auf die die diskussion kommen sollte.
und wer hat schuld? also in politischen fragen von schuld zu sprechen halte ich für völlig unangebracht. hat eine demonstrierende, die friedlich eine straße blockiert, weil sie nicht möchte, dass flischmützen durch ihr wohngebiet latschen, schuld, wenn leute mit helmen und schlagstöcken, sie von der straße prügeln? wenn hier wer schuld hat, dann ist das die struktur bzw. das system in dem wir uns hier bewegen, bzw. dass wir allesamt jeden tag aufs neue selbst erzeugen. also quatschig hier von schul zu sprechen.
genug davon! Weiter so!
— mahatma 1 März 2006, 09:30 #
mahatma: ”...wo ist denn das geld? einfach so verschwunden?...”
Ja, genau. Das Geld ist nicht mehr da. Das sollte jeder bemerkt haben, der nicht mit Scheuklappen durch die Gesellschaft läuft.
Die hohe gesellschaftliche Ebene, auf welche du das Thema heben willst, erreicht ihr nicht ohne eine entsprechende Basis. Und die fehlt euch. Da reicht es einfach mal, sich die Prozentzahlen von streikenden Studenten anzuschauen und mit den 68er Streiks zu vergleichen.
Wisst ihr überhaupt wen ihr repräsentiert?
Gewissen “Serviceleistungen” sind kostenlos, weil sie in allgemeinem gesellschaftlichen Interesse liegen und jeden betreffen (z.B. Schule, Polizei). Andere Leistungen betreffen nur Teile der Gesellschaft (z.B. Straßen, Volkshochschulen) und werden deshalb direkt (Volkshochschulgebühren) oder indirekt (KFZ-Steuer) von diesem Teil finanziert.
Demnach sollten Universitäten auch Gebühren verlangen. (Und Kindergärten aber kostenlos bleiben.)
Und dieses System soll ungerecht sein?
— Till 1 März 2006, 09:58 #
@til:
Ich weiß nicht wie das euch in Bielefeld ist aber bei uns stehen immer noch die Bonzenkarren (audi a8, phaeton, usw) der Verwaltung auf den Hof. Auf den Parkplätzen der großen Unternehmen die von der Ausbildung der Studenten profitieren stehen sie auch noch. Es ist Geld genug da für den Eurofighter und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Aber für Kindergärten, Schulen und Universitäten fehlt es.
Ja klar …
Glaub ruhig weiter was die herrschende Klasse erzählt.
— mops 1 März 2006, 10:11 #
Hmm, das ist Geld ist schon da. Nur in den falschen, wenigen Haenden.
Der buegerliche Staat sichert nur die Eigentumsverhaeltnisse, und dies schuetzt die wenigen gegen die vielen. Der Rest ist schmueckendes Beiwerk, je nachdem wie es um den “sozialen Frieden” un allgemeinen Wohlstand aussieht. Nix mehr als das.
— Stefan 1 März 2006, 10:16 #
Don’t feed the trolls!
http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29
— Homer 1 März 2006, 10:42 #
Hallo Till,
was für eine Gesellschaft willst DU?
1. Kindergarten und Kitas sind NICHT kostenlos.
2. Es gibt Volkshochschulen weil Deutschland ein dreigliedriges Schulsystem hat. Dieses System sorgt dafür, dass große Bevölkerungsteile von Hochschul- und universitärer Bildung ausgeschlossen sind. Sie DÜRFEN sich auf eigene Kosten weiterbilden; können diese jedoch ggf. steuerlich absetzen.
Es ist Ausdruck einer asozialer und unsolidarischer werdenden Politik und Gesellschaft, dass die finanzielle Elite aus der Besteuerung
immer weiter herausgenommen wird und ebenso durch Lobbyisten dafür sorgt. Ein Rektor Timmermann ist auch nur ein Rad in diesem System.
Er ist Mitherausgeber der Reihe “Wissenschafts- Praxisdialog, Berufliche Bildung” die von Bertelsmann; dazugehörend das Centrum für Hochschul Entwicklung(CHE)(..huch, zufällig die, die auch die auch die Studiengänge BA und MA für Deutschland aufbereitet und sie politisch lanciert haben; ebenso die Studiengebühren…).
Timmermann ist ein Typ, der für seine Überzeugung über (soziale) Leichen geht; vielleicht noch weitere seiner MitstreiterInnen?!
Jedenfalls haben diese Leute keine Ahnung davon, wie es in der breiten Masse der Gesellschaft wirklich aussieht. Sie haben es sich in ihrem Elfenbeinturm schön gemütlich eingerichtet und werden dafür vom Steuerzahler (Extrasalaires hinzu?!) fürstlich entlohnt. Eine Elke Wild beispielsweise leistet wirklich grottenschlechte Lehre; und müßte selbst bei eingeführten Studiengbühren nicht um ihren Job fürchten, da sich eine evtl. eingerichtete Komission bestimmt nicht gegen sie stellen würde; Gleich und Gleich….
Würden die Personen und Firmen, die ein hohes Einkommen haben, wirklich Steuern zahlen, bzw. hätten dies auch in den vergangenen 20 JAHREN!!! getan, gäbe es die Probleme, die jetzt da sind, nicht. Die Politik müßte natürlich ihren Teil dazu beitragen.
— Harry 1 März 2006, 10:51 #
@mops
”..stehen immer noch..”
Willst du Einkommensunterschiede abschaffen? Lehnst du soziale Hierarchie ab? Soll der Professor sein Leben lang mit dem Fahrrad fahren?
Du bastelst dir da gerade deinen Klassenkampf zurecht und lieferst unhandliche Gießkannenkritik mit sozialistischer Rhetorik.
@Harry
1. Kindergärten sind nicht kostenlos, sollten es aber (meiner Meinung nach) eher sein als Universitäten.
2. Bildungssystem:
Ohne jetzt einen langen Aufsatz zu formulieren: Ab einem gewissen Punkt – finde ich – ist jeder mündig in seine eigene Zukunft angemessen zu investieren. Dazu gehört auch die Finanzierung eines Studiums. Sicherlich dürfen bis dahin keine sozialen Ungleichheiten aufgetreten sein. Das diese Ungleichheiten leider auftreten ist ein weiteres Problem – da hast du recht -, aber diese Kritik darf blockieren, sondern muss in konstruktive Lösungen eingebaut werden!
Finanzielle Eliten:
Wer behauptet die sogenannten “Finanziellen Eliten” und ihr Unwille entsprechend Steuern zu zahlen wären an der Misere Deutschlands Schuld, der macht es sich zu einfach und übersieht sehr viele Probleme die mit der oberen Einkommenschicht und ihrer Steuern überhaupt nichts zu tun haben.
Timmermann:
Ich kenne ihn nicht, aber nach deiner Beschreibung wäre er mir sicher nicht sympatisch. Trotzdem darf persönliche Abneigung oder gar “Hass” auf einzelne Authoritäten niemals zu solch einer Generalblockade führen.
Till
— Till 1 März 2006, 11:24 #
Hallo,
ich kann Euren Protest in Bielefeld sehr gut verstehen und Ihr habt meine volle Hochachtung. Bei uns in Sachsen ist von Studiengebühren bisher nur ansatzweise die Rede.
Nun gibt es hier einige, die meinen, Bildung sei zu bezahlen wie ein Brötchen vom Bäcker.
Wer ein bischen Nachhilfe braucht, um zu verstehen, dass auch höhere Bildung ein Menschenrecht ist, sollte sich mal die Resolution http://besetzung.kollima.de/files/Resolution.pdf durchlesen. Sie erklärt hervorragend Hintergründe. Und unter http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&parent=2&idcat=7&idart=1361 kann man lesen, wohin es führen wird, wenn Bildung kommerzialisiert wird.
Um das zu verstehen, muss man allerdings ein wenig politisch gebildet sein und ein paar Jahre in die Zukunft zu denken versuchen.
Dass bisher die deutschlandweite Resonanz auf die Uni-Besetzungen sehr gering sind, liegt zum Hauptteil an den Massenmedien, die wie die Wirtschaft und der Staat kein Interesse daran haben, solche Proteste publik zu machen. Und viele der Studenten werden sich sagen: mich betrifft es (jetzt) nicht.
Kopf hoch!
Viele Grüße
Eckart.
— Eckart 1 März 2006, 11:25 #
@ Till,
Klassenkampf….nee, lag mir eigentlich nicht nahe.
Aber jetzt, wo du es sagst…
Spaß beiseite…
Ich bin lediglich dafür, dass Menschen und Firmen mit “gesteigertem” Einkommen auch “gesteigert” Steuern zahlen, da ihr Geld garnicht vollständig in den Geldkreislauf eingebracht wird, sondern investiert, also erstmal der Gesellschaft entzogen wird und sie dann nochmal von ihr profitiert(Kapaitalismus, duh!!).
Wieso eigentlich immer dieses Spielchen von “Gegeneinander ausspielen”?
Kitas und Unis sind auf ihre Art beide Bildungsinstanzen.
Bildung ist Bildung und keine Ware.
Du plädierst dafür den größten Teil der Gesellschaft ungebildet und einfältig zu belassen. Bildung können sich bei Dir nur Menschen leisten, die sich dafür arg verschulden(Australien: Rückzahlung der hierfür vergebenen Kredite bis 51 Jahre!!! bei Frauen; Männer NUR 17 Jahre!!!).
Erläutere bitte, welches Problem mit ausreichend Geld in unserer Wirtschaftsordnung nicht so oder so gelöst wird oder werden kann.
Warum ist Geld eigentlich so ein Motivator für Leistungen?
— Harry 1 März 2006, 12:03 #
Wer ein bischen Nachhilfe braucht, um zu verstehen, dass auch höhehe Bildung ein Menschenrecht ist und ausdrücklich NICHT als handelbare Ware gedacht, der sollte sich vor allem die Stellungnahme von UN-Bildungsexperte Vernor Munoz zu Bildung als Ware mal durchlesen – das ist der, der gerade das deutsche Bildungssystem untersucht hat:
http://www.ohchr.org/english/press/docs/education.doc
und dann mal einen Blick auf den sog. Sozialpakt werfen, speziell auf Artikel 13
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/infoservice/download/pdf/mr/sozialpakt.pdf
Für mich als Laien klingt das so, als ob das, was gerade in der deutschen Bildungspolitik passiert, diesen Empfehlungen diametral entgegenläuft.
Eine Gesellschaft, die Studierende nur noch als “Humankapital” betrachten möchte, die in ihre Ausbildung “investieren” sollen, wird keine Intellektuellen mehr produzieren, sondern Raffer, Angeber, Blender und Schleimer. Davon gibt es aber schon jetzt viel zu viele. Soziales Engagement wird dagegen verächtlich gemacht und als “naiv” hingestellt. Fragt sich, wer hier naiv den Markt vergöttert, und wer hier DENKEN kann.
“Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zu dieser Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen, die ich zuvor erwähnt habe. Diese Lähmung der Einzelnen halte ich für das größte Übel des Kapitalismus. Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem Studenten wird ein übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung für seine zukünftige Karriere anzusehen.”
– Albert EinsteinMan könnte ja z.B. auch die Uni-Absolventen, die inzwischen gut verdienen, nachträglich zur Finanzierung heranziehen. Man will aber diese Wählerklientel nicht verprellen. Das ist aber Problem der Parteien und nicht Problem der Studierenden. Warum sollen sie nun diesen Populismus ausbaden?
Passt auf euch auf.
— Student HH 1 März 2006, 12:08 #
Was wollt ihr damit erreichen, hier die Adresse einzustellen???? Noch mehr Gewalt und Zerstörung von Autoreifen oder Häuser. Es reicht so langsam.
Ich bin selber Studentin und hab euch vor jedem und alles in Schutz genommen, aber ihr kommt gar nicht mehr klar. Die Farbbomben, die Buttersäure, die zerstochenen Autoreifen und und und. Was soll jetzt noch kommen. Ihr geht auch über Leichen. Hoffentlich wird es richtig Bitter für euch, wenn die Polizei den Laden räumt. Es reicht, geht nach Hause und sucht euch ein Hobby.
— Tanja 1 März 2006, 12:08 #
@till:
Ja. Ich finde es unangemessen das manche Leute Wagen haben die den Gegenwert einer ganzen Ausbildung (vom Kindergarten bis zum Diplom) darstellen. Vorallen wenn die selben Leute dann erzählen das kein Geld für Bildung da ist.
Aber um dich zu beruhigen es wäre nichtmal nötig es denen zu nehmen die es im überfluss haben, es würde schon reichen wenn man den Kriegsetat für Bildung einsetzen würde.
Aber diese Lösung wäre ja viel zu einfach.
— mops 1 März 2006, 12:18 #
Weiterhin sollte man mal darüber nachdenken, wie es kommt, das diejenigen Parteien, die sich dem Bürger und den Unternehmen immer als “Steuersenkungsparteien” andienen, zufällig genau die sind, die gegenüber den Studenten als Studiengebührenerhebungsparteien auftreten. Was sagen RCDS, Junge Liberale und Jusos denn dazu? Den Starken Lasten abnehmen, damit Schwache sie dann schultern, am besten noch auf Kredit? Was soll dieser Murks? Wo bleibt euer Protest dagegen? Inwiefern vertretet ihr die Studenten in euren eigenen Parteien?
— Student HH 1 März 2006, 12:23 #
Hallo Tanja,
wer sagt denn, dass sowas passiert?
Schau mal nach Frankreich….uups.
Würdest du nicht sagen, dass die Einführung von Studiengebühren auch eine Art von Gewalt ist? Ich würde diese Gewalt höher bewerten als Sachbeschädigung. Letztere ist sicherlich nicht “ästhetisch” schön, aber lediglich Ausdruck eines Zustandes, in dem der Protestant mit klaren Argumenten nicht mehr gegen eine Übermacht ankommt, die ihn oder sie quasi überrollt.
P.S. (Achtung, Ironie): Geh nach Hause an den Herd!!! Bildung ist nur für Männer.
— Harry 1 März 2006, 12:24 #
Worum wird hier eigentlich gestritten? Um Studiengebuehren oder um eine neue Weltordnung? Die Uni ist kein Miniaturstaat, an dem sich die Asta mit “neuer Gerechtigkeit” austoben kann. Die Uni ist in erster Linie eine Bildungseinrichtung. Eure sog. “Resolution” enthaellt alles (z.B. “Demokratisierung” des Senats, Ruecktrittsforderungen), nur keine Auseinandersetzung mit Alternativen zu Studiengebuehren, Plaene fuer deren Verwendung oder Plaene fuer ein Stipendiensystem.
Vier Wochen sind Zeit genug zum Kompromiss und Kompromisslosigkeit wird bestraft.
— UK Fluechtling 1 März 2006, 12:27 #
Tanja, bedenke bitte, dass das hier ein öffentliches Forum ist und das sich die Besetzer von jedem dieser vandalistischen Taten distanzieren und es lediglich Einzelhandlungen sind, die von Leuten verursacht werden, die nicht die Unterstützung der Besetzer haben.
— Stefan 1 März 2006, 12:29 #
Die Adresse steht dort bestimmt, damit moglilight und Björn Sitzblockaden vor Rektors-Haus errichten, um ihn vor den bösen, linksradikalen, autonomen Studierenden zu beschützen…
— Janat 1 März 2006, 12:31 #
@UK Flüchtling,
ich gebe dir recht, was die nicht vorhanden Alternativen zu den Studiengebühren angeht; das muß definitiv noch folgen. Allerdings sehe ich es schon so, dass die Uni eine Art Staat darstellt.
— Harry 1 März 2006, 12:36 #
Hallo Stefan, das kann gut möglich sein, das ihr nicht alle Taten gemacht habt, es entschuldigt jedoch nichts. Sie sind passiert. Ein guter Zweck , mit scheiß Mittel durchzusetzten ist nicht sehr klug.
Harry, was für ein Arschloch bist Du denn??? Der liebe Gott, hat dich vergessen als er das Gehirn verteilt hat. Stehe kurz vom Ende und habe schon einen guten Job, mal sehen wohin Du es bringst. Werde Dich unter der Parkbank besuchen :-)
— Tanja 1 März 2006, 12:39 #
@Tanja,
Du bist echt geil.
Ich habe nur einen Ausdruck für dich: Sozialdarwinistin.
Du und einen guten Job?.. Du beherrschst nicht mal die Rechtschreibung.
One for money, two for the show,...
Wenn alle so denken würden wie du, gäbe es hier nur noch bewaffnete Banden. Das Soziale ist ein wichtiger Pfeiler des derzeitigen Friedens, aber das vernachlässigst du geflissentlich. Werd glücklich in deinem guten Job mit deinem vielen Geld und kauf dir davon möglichst viele Sachen, die du deinen “Freunden” vorführen kannst.
— Harry 1 März 2006, 12:55 #
Harry, Leck mich!!!
— Tanja 1 März 2006, 13:04 #
Ich begrüße eure Besetzung. Weiter so.
Hier an der RWTH gibt es leider eine zu kleine Lobby gegen Studiengebühren unter den Studenten. Haltet durch!
— Mark 1 März 2006, 13:06 #
@Harry
Wenn ihr den Entscheidungsfindungsprozess zum Thema Studiengebuehren (Einfuehrung, Verwendung, Aussnahmen) beeinflussen wollt, dann waere jetzt der richtige Zeitpunkt fuer Gespraeche und Symbole guten Willens. Die Fronten verhaerten sich doch nur, weil jetzt die verbleibenden Besetzer “Durchhalteparolen” rufen, als ginge es um Leben und Tod. Seit wann ist Dialogbereitschaft eine Schande?
— UK Fluechtling 1 März 2006, 13:12 #
Wie die Studie von Michael Hartmann “Vorbild USA?” zeigt, löst ein Stipendiensystem nicht das Problem der sozialen Selektion, sondern verschärft es zum Teil noch.
Ein rumdoktern an den Symptomen beseitigt nicht unbedingt die Krankheit.
— jo 1 März 2006, 13:13 #
@UK Fluechling
Sie ist keine natürlich keine Schande.
Nur werden seitens des Rektorats Vorforderungen gestellt. Zudem wird jedes Gesprächsangbot von BesetzerInnenseite wird von der Rektorats-, Senatsseite abgewiesen.
Für mich ergibt sich daraus die Folgerung: das Rektorat will garnicht verhandeln. Und wenn doch mal, dann bestimmt nur über Nicht-Exmatrikulation und Straffreiheit.
Sie wollen uns auf den Knien sehen und ihr Programm eiskalt durchziehen.
Warum hat sich eigentlich der Senat der Uni-Münster gegen Studiengebühren ausgesprochen?
— Harry 1 März 2006, 13:24 #
“Pädergoge”?
— katz 1 März 2006, 13:35 #
@Harry
Mit welcher Gespraechsgrundlage seid ihr denn an das Rektorat herangegangen? Ruecktritt des Rektors?!?? Welecher Mensch soll denn darauf ernsthaft eingehen, wenn gleich kompromisslos “alles” gefordert wird?
— UK Fluechtling 1 März 2006, 13:38 #
Herrschende Klasse? Kommt mal wieder runter von eurem Marx und Engels Gequatsche!
— Pfui 1 März 2006, 16:07 #
es gibt an dieser stelle wenig möglichkeiten zur kompromissfindung, da es um kostenfreie bildung oder bezahlbildung geht. ein bißchen studiengebühren ist genau, wie ein bißchen schwanger oder ein paar menschenrechte. die kostenfreie bildung darf nicht für faule kompromisse schrittweise aufgegeben werden!!!
— ? 1 März 2006, 16:20 #
@Tanja.
Da magst du auf jedenfall Recht haben, doch stehen die von dir genannten Aktionen nicht in Verbindung mit denen die Besetzung handelt und das so Aktionen immer auf die Besetzer geschoben werden ist leider ne falsche Annahme, die immer versucht wird aufzuklären. Deshalb solltest du, wenn du die vandalistischen Aktionen verurteilst nicht die Besetzung dafür verantwortlich machen.
Gruß Stefan
— Stefan 1 März 2006, 16:27 #
Eure Diskussion kann einen traurig stimmen…
Mir fehlen die Worte, darum zitiere ich aus einem Schreiben von zwei Kommilitonen von mir:
Zum Nachdenken:
“Protestieren bringt doch eh nix!”
Wenn alle so gedacht hätten, könnte keiner von uns Nichtadligen heute studieren und hätten Frauen immer noch kein Wahlrecht. Soll ich etwa glauben, dass Demokratie, Menschenrechte und freie Bildung einfach durch die Erleuchtung irgendeiner Regierung entstanden sind? Heute wird in Deutschland keiner mehr durch ein autoritäres Regime unterdrückt und auf der Straße zusammengeschossen, wenn er für seine Rechte eintritt. Dennoch wird dieses Mehr an Meinungsfreiheit nicht genutzt. Um es mit Altkanzler Willi Brandt zu sagen: “Wir wollen mehr Demokratie wagen…”
(...)
Am 10. November 2005 fällt aufgrund der geplanten Proteste gegen Studiengebühren der gesamte Betrieb unserer Hochschule aus. Der Rektor bot den Studierenden die Möglichkeit, ihr Anliegen mit einer Demonstration an die Öffentlichkeit zu tragen, ohne dabei Veranstaltungen zu versäumen. Von 4900 Studierenden erschienen lediglich 2000 zur Demo. Andere Studierende nutzten den Tag scheinbar zum Shoppen, Kater ausschlafen und sonstigen wichtigeren Dingen. Manche machten sogar auf dem Absatz kehrt, als sie ihre KommelitonInnen auf dem Campus sahen.
Ist es nicht traurig, dass manche Menschen nicht in der Lage sind für ihr eigenes Recht einzutreten? Kann ich dann noch erwarten, dass andere Verantwortung übernehmen können? Darf sich eine zukünftige Lehrkraft fragen lassen, wie sie später ihren SchülerInnen helfen kann, ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln, wenn sie selbst nicht einmal weiß, was das bedeutet? (dies war an unsere Lehramtsstudierenden gerichtet)
Woran kann das liegen?
(...)
Was muss erst in dieser Welt passieren, damit sich unser Gerechtigkeitsempfinden angesprochen fühlt? Oder ist uns alles gleichgültig? Handle ich immer nur aus einem Nutzen heraus? Begreife ich mich lediglich als Wesen, welches sich in dieser wettbewerbsorientierten Ellenbogengesellschaft nich in der Lage sieht, über seinen eigenen Tellerrand hinwegzuschauen?
(...)
In diesem Sinne: Lasst Euch nicht von Menschen entmudigen, die nicht in der Lage sind gesamtgesellschaftliche Verantwortung für sich selbst, für andere und für die nächsten Generationen zu übernehmen!
Ich wünsche Euch Durchhaltevermögen, Kraft und noch mehr Unterstützung (auch und gerade von Euren KommilitonInnen)!!!
Solidarische Grüße!
— Demokratie braucht FREIE BILDUNG 1 März 2006, 19:56 #
Viva la PH ;)
Bildung braucht KEINE Kratie!
— F. Reiburg 1 März 2006, 22:52 #
Is schon komisch, da passiert hier tagelang fast nix auf der Seite (fast nix unterstrichen) und aufeinmal meine irgendwelchen Verrückten sie hätten gesiegt, weil sie wie der Rektor denken, ganz losgelöst von sich selbst und ihrer eigenen Identität, aber naja..
@ Martin Timmerman hat in seiner Fakultät, längst die Bezeichnung “Pädagoge” verloren. Er ist persona non grata, auf der letzten int. Tagung wurde für ihn nur noch verhalten geklatscht. Außerdem bin ich Pädagoge und weiß er ist es nicht. Bildungsökonom, so will sich nennen, aber der interessiert eh nicht, der gehört ans Arbeitsamt.
Die RAF hatte zumindest durch den ihr gemachten Prozess dazu beigetragen, dass es heute wieder Pressefreiheit gibt, politisch naja kann man so und so sehen…ist auch egal.
Ihr seid klasse und ihr seid gebildet. Danke.
Wenn der Ökonom nicht umdenken will, wir können auch anders. So jetzt setzt die rockende Gitarre ein…...
— RektoratAbsetzenFreiheit - RAF 2 März 2006, 00:23 #
@UK Fluechtling / Till
erstens es wurde durchaus über die alternativen zur studiengebühren nachgedacht. Die da wären Drittmitteln verstärkt einholen (Projekt unabhängig)- klar wird dann uni zu einem Unternehmen, aber wenn der Staat die Kontrolle über die Bildung nicht haben will…-
Dazu kann man noch über das absolventennetzwerk spenden etc. reinholen.
Ich kannte herr Timmermann vorher nicht, hab nicht mal gewusst wer Rektor zu zeit ist, un wollte ein persönliches Gespräch mit ihm.
Ich war beim Timmermann um zu fragen warum es diese Alternativen zur Studiengebühren (mir gings primär um Bielefeld) nicht ausgeschöpft werden und wareum er den so auf Gebühren beharrt.
Mein Eindrück danach: Timmermann ist der meinung Rektorat regiert die Uni und Studenten sind NiX,NULL, haben nichts zu melden.- da wundert es auch nicht bei der einstellung das die Absolventen kein bezug zur Uni haben und nichts spenden-
Zur den oben erwähnten Alternativen meinte der Herr, natürlich sind die denkbar, aber sooooooo schwierig, unkontinuirlich und langjahrig durchzusetzen…
ich meine das Land hat ja noch nix gekürzt, brennt es den jetzt schon das die Uni sofort Geld braucht??
Die Debatte im ganz grossen massstab mal bei Seite, es geht um Sandort Bielefeld und es muss wohl überlegt sein ob Bielefeld es sich leisten kann die Gebühren einzuführen, denn die Konsequenzen könnten fatal sein (oder auch nicht wie Herr T. meinte), Es wird sich zeigen nach 20-30 Jahren ob Bielefeld überlebt.
— Lisa 2 März 2006, 00:53 #
Ich lese immer wieder Kommentare von Studenten (?),die empört darüber sind,dass sie in ihre Bildung nicht “investieren” dürfen (in Form von Studiengebühren).Warum soll man ihnen diesen edlen Wunsch verwehren? Wir sollten wirklich den Herrn Tillmann bitten, für diese ein Spendenkonto einzurichten,wo sie ihre freiwilligen Spenden in Höhe der geplanten Studiengebühren entrichten können.
Tobias
— Tobi 2 März 2006, 01:44 #
@33 UK Fluechtling,
was heißt hier “Alles”?!
Hat hier irgendwer die Abschaffung des Schulsystems, die damit verbundene soziale Selektion und den freien Hochschulzugang gefordert?
Nein,leider nicht.
Der Rektor steht nunmal symbolisch für eine (bildungs)politische Option, die eben auf Widerstand stößt.
Genaugenommen wird eigentlich nichts “gefordert”. Etwas zu fordern, würde heißen einen Aspekt oder Vorschlag ins Spiel zu bringen, der noch nicht artikuliert wurde oder weit über das hinausgehen würde, was jetzt fakt ist. Ein Systemwechsel wäre “Alles”. Was hier geschieht oder geschehen wird, ist höchstens eine Symptombehandlung.
— Harry 2 März 2006, 14:00 #
also ich hätt schon ganz gern nen systemwechsel…
— ? 2 März 2006, 14:36 #
Ich auch. Wer macht mit?
— Harry 2 März 2006, 14:55 #
@ Pfui:
Wer meint, dass der Hinweis, jemand klinge wie Marx & Engels, schon dessen Argumente wiederlege, sucht bloß einen Vorwand, um nicht kritisch denken zu müssen bzw. um anderen ihr kritisches Denken madig zu machen. Sei doch mal neugierig und lies ein bisschen im “Kapital”. Auf diesen unzähligen Seiten steht nichts, was auch nur ansatzweise so blöd ist wie Dein Kommentar.
@ alle StudiengebührengegnerInnen auf dieser Kommentarseite: Verschwendet nicht allzu viel Zeit und Energie darauf, Euch hier über dämliche bzw. reaktionäre Kommentare aufzuregen, egal wie nachvollziehbar und verlockend das ist – Homer hat völlig recht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29
— besetzungssolidarisch 4 März 2006, 01:40 #