Gemeinsame Pressemitteilung aus den besetzten Rektoraten in Bielefeld und Paderborn
Ostwestfalen-Lippe. Die BesetzerInnen der Rektorate in Bielefeld und Paderborn fordern die generelle Demokratisierung der Universitätsstrukturen in NRW. Die derzeitigen Entscheidungsstrukturen in den Senaten der Universitäten in NRW berücksichtigen die Studierendendenschaften nicht angemessen. Deswegen fordern wir gemeinsam die Einführung einer Viertelparität für nicht-wissenschaftliche Entscheidungen.
Die BesetzerInnen beider Rektorate sprechen sich entschieden gegen die Einführung von allgemeinen Studiengebühren aus. Eine solche Finanzierung der Hochschulen, auf die die Studiengebühren hinauslaufen (siehe Seite 63 des Gesetzes zur Sicherung der Finanzierungsgerechtigkeit der Hochschulen), sehen wir als einen massiven sozialen Rückschritt an. Bildungs- und finanzferne Schichten werden so von einem Hochschulstudium abgeschreckt. Dies ist auch nicht kompensierbar durch ein Stipendiensystem.
Wir fordern die Studierenden aller von Studiengebühren bedrohten Universitäten in NRW auf ihren Protest offen zu zeigen – Bielefeld und Paderborn haben einen wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht.

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Was iss mit den Unis ausserhalb von NRW? Demo is everywhere, Kratie n´Scheißdreck!
— Kohland 15 Februar 2006, 22:20 #
Unis ausserhalb von NRW schlagen bitte ihre eigenen Schlachten!
— Christoph 17 Februar 2006, 23:43 #